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Notfälle: Wer kümmert sich um alte Menschen ohne Angehörige?

Inhaltsverzeichnis
Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.
Notrufgeräte sorgen für zusätzliche Sicherheit. Allerdings braucht es dazu Angehörige in der Nähe. Doch was ist, wenn man keine hat oder die Angehörigen weit weg wohnen? Wir haben eine Lösung für Sie!
Das Wichtigste in Kürze

Alte Menschen ohne Angehörige sind keine Ausnahme. Ab 60 Jahren lebt jeder Dritte allein, ab 85 Jahren mehr als die Hälfte. Für diese Menschen ist ein Notrufgerät deshalb ein unverzichtbares Hilfsmittel. Denn im Ernstfall können sie mit einem Hausnotruf, einer Notrufuhr oder einem mobilen Notruf per Knopfdruck Hilfe anfordern. Gerade, wenn das Telefon nicht zur Hand ist, können Notrufgeräte Leben retten.

Allerdings gibt es dafür eine Voraussetzung, erklärt ProVita-Kundendienst-Mitarbeiter Dennis Klotz: „Wer ein Notrufgerät haben möchte, muss einen Angehörigen als Ansprechpartner angeben.“ Dies könne auch ein Bekannter, Freund oder Nachbar sein.

Ohne Angehörige kein Notrufgerät

Hauptsache, er ist im Notfall stets erreichbar, um dem Rettungsdienst die Wohnungstür zu öffnen oder gleich selbst zu helfen. „Die Kontaktperson darf natürlich nicht allzu weit entfernt wohnen, da schnelle Hilfe meistens wichtig ist.“

Grund für diese Regelung: Angehörige sollen die Rettungsdienste entlasten, damit diese genügend Ressourcen für „echte Notfälle“ haben. Sie sollen sich also um Menschen kümmern, die dringend medizinische Hilfe brauchen.

Glücklicherweise schwebt längst nicht jeder in Lebensgefahr, der auf den Knopf seines Hausnotrufes, mobilen Notrufes oder seiner Notrufuhr drückt. „Unsere Kunden brauchen häufig Hilfe beim Aufstehen nach einem Sturz oder weil sie nicht mehr vom Sessel hochkommen“, so Dennis Klotz. Genau für solche Fälle seien die Angehörigen da.

Doch wer kümmert sich nun um alte Menschen ohne Angehörige?

Trotzdem müssen Seniorinnen und Senioren ohne Angehörige in der Nähe nicht auf ein Notrufgerät verzichten. Der Vor-Ort-Service ProVita Assist kümmert sich um sie. Dessen Mitarbeitende rücken bei nicht-medizinischen Notfällen rund um die Uhr aus. Dazu hinterlegen unsere Kunden einen Schlüssel in einer regionalen Zentrale von ProVita Assist, die wir in ganz Deutschland betreiben.

Und so sieht die Vor-Ort-Hilfe von ProVita Assist aus:

  1. Auslösung des Alarms: Unsere Kunden betätigen ihr Notrufgerät und werden anschließend über die integrierte Sprechverbindung direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
  2. Klärung durch die Notrufzentrale: Dort wird die Situation zunächst eingeschätzt. Handelt es sich nicht um einen akut lebensbedrohlichen Notfall, informiert die Zentrale den zuständigen Hausnotrufdienst.
  3. Anfahrt der Unterstützung: Eine geschulte Einsatzkraft begibt sich umgehend zu unserem Kunden und erhält mithilfe eines hinterlegten Schlüssels Zugang zur Wohnung.
  4. Hilfe vor Ort: Der Mitarbeitende unterstützt je nach Situation, etwa beim Aufstehen oder bei Unwohlsein. Falls eine medizinische Versorgung notwendig ist, werden Arzt oder Rettungsdienst hinzugezogen.

ProVita Assist,
Hausnotruf weiter gedacht.

Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.

✓ Jederzeit erreichbar
✓ Alle Einsätze inklusive
✓ Innerhalb von 45 Minuten vor Ort
✓ Sichere Schlüsselhinterlegung

Warum profitieren auch ältere Menschen mit Angehörigen von ProVita Assist?

Die Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist kostet 33 Euro pro Monat, und die Anzahl der Einsätze ist unbegrenzt. Davon profitieren nicht nur alte Menschen ohne Angehörige, wie Kundendienstmitarbeiter Dennis Klotz betont: „Auch nahestehende Angehörige können nicht rund um die Uhr verfügbar sein. Besonders nachts, wenn Stürze häufig vorkommen.“

Und nicht selten gehe auch viel Zeit verloren, wenn es um die Erreichbarkeit der Angehörigen geht: „Die Mitarbeiterin der Notrufzentrale telefoniert ja zuerst die ganzen hinterlegten Kontakte durch, bis sie dann doch einen Krankenwagen aufbietet.“

Und es komme sogar vor, dass Rettungsdienste einen Einsatz verweigern – wenn sie etwa nur jemandem helfen müssten, vom Sofa hochzukommen: „Da ist es doch besser, die Gewissheit zu haben, dass schnell Hilfe jederzeit verfügbar ist – was immer auch passiert.“

Ein Mitarbeiter eines Hausnotrufservices hilft einer älteren Frau mit einem Hausnotruf.
Die Mitarbeitenden von ProVita Assist kümmern sich rund um die Uhr um ältere Menschen.

Hausnotruf ohne Angehörige: die wichtigsten Fragen und Antworten

Kann man einen Hausnotruf auch ohne Angehörige nutzen?

Ja. Ein Hausnotruf kann auch für ältere Menschen sinnvoll sein, die keine Angehörigen in der Nähe haben. Wichtig ist allerdings, dass geregelt ist, wer im Notfall vor Ort helfen kann. Bei einem medizinischen Notfall wird der Rettungsdienst alarmiert. Bei einem nicht-medizinischen Notfall kann ein Hausnotruf mit professioneller Vor-Ort-Hilfe eine Lösung sein.

Wer hilft Senioren im Notfall, wenn keine Angehörigen erreichbar sind?

Bei einem medizinischen Notfall wird über die Notrufzentrale der Rettungsdienst verständigt. Handelt es sich dagegen um einen nicht-medizinischen Notfall, kann je nach Anbieter eine professionelle Einsatzkraft zur betroffenen Person kommen. Ein solcher Vor-Ort-Service ist besonders für Menschen hilfreich, die allein leben und im Notfall nicht auf Angehörige zurückgreifen können.

Was passiert, wenn ein älterer Mensch allein stürzt und keine Angehörigen in der Nähe sind?

Der Betroffene kann über ein Notrufgerät die Notrufzentrale verständigen. Dort wird zunächst geklärt, was passiert ist und welche Hilfe benötigt wird. Bei Verletzungen oder akuter Gefahr wird der Rettungsdienst alarmiert. Kann die Person beispielsweise nach einem Sturz nicht mehr selbstständig aufstehen, liegt aber kein medizinischer Notfall vor, leistet etwa der Vor-Ort-Service ProVita Assist die notwendige Hilfe.

Wie viel kostet eine Vor-Ort-Hilfe beim Hausnotruf?

ProVita Assist etwa kostet monatlich 33 Euro. Das ist etwa ein Euro pro Tag, um rund um die Uhr abgesichert zu sein. Die Anzahl der Einsätze ist dabei nicht limitiert.

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Hausnotruf weiter gedacht.

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