Ab wann sollte man ein Notrufgerät nutzen?
Alt werden möchten wir alle. Aber alt sein?
Wie schwer das vielen fällt, erlebt Daniela Streit oft. Sie ist Pflegeberaterin bei unserem Partner hallo.care und besucht Senioren, die aufgrund von altersbedingten Einschränkungen einen Pflegegrad haben. So sind sie etwa wackelig auf den Beinen und ihre Angehörigen haben Angst, dass sie stürzen. „Trotzdem weigern sie sich, einen Rollator oder ein Notrufgerät zu nutzen. Oft sind sie erst nach schlimmen Stürzen dazu bereit“, erzählt Daniela.
Schade, findet die Fachfrau. „Wer etwa einen Rollator nutzt, reduziert sein Sturzrisiko und damit die schlimmen Folgen.“ Und falls trotzdem etwas passieren sollte, erhält man dank eines Notrufgerätes schnell Hilfe.

Warum ist ein Notrufgerät auch für fitte Senioren sinnvoll?
Deshalb sind für viele Expertinnen und Experten Notrufgeräte die wichtigsten Hilfsmittel überhaupt – auch für fitte Personen. „Denn auch sie können stürzen oder ein anderes medizinisches Problem haben“, erklärt Pflegeberaterin Daniela.
Und nicht immer hat man ein Telefon zur Hand. Ein Notrufgerät trägt man hingegen stets am Körper, und auf Knopfdruck wird man mit unserer Notrufzentrale verbunden. „Diese kann schnell die passende Hilfe organisieren.“
Was Daniela bei ihren Beratungsgesprächen mit Seniorinnen und Senioren immer wieder überrascht: „Viele wissen nicht, dass bei einem Pflegegrad die Kosten ganz oder teilweise übernommen werden.“
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Was zahlt die Pflegekasse für Notrufgeräte?
So zahlt die Pflegekasse ab Pflegegrad 2 den Hausnotruf, mit dem in den eigenen vier Wänden nach Hilfe gerufen werden kann. Wer hingegen auch mal rausgeht, profitiert von Notrufuhren oder unserem mobilen Notrufgerät „der Butler“.
Damit kann man deutschlandweit nach Hilfe rufen und der Standort wird mittels GPS geortet. Notrufuhren werden von der Pflegekasse nicht finanziell unterstützt. „Der Butler“ hingegen schon: Mit Pflegegrad kostet er lediglich 19 statt 44,50 Euro pro Monat.
Viele Menschen trauen sich dank eines mobilen Notrufes erst wieder nach draußen. Sie pflegen mehr soziale Kontakte und bewegen sich wieder mehr, so Pflegeberaterin Daniela. „Es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man auf seiner Walking-Strecke eine zusätzliche Sicherheit hat.“ Somit wirken Notrufgeräte laut Daniela auch präventiv und verbessern die körperliche und mentale Gesundheit.

Hausnotruf oder mobiler Notruf: Was passt zur Lebenssituation?
Doch auch, wer die Wohnung nicht mehr oder nur noch in Begleitung verlässt, kann dank eines Hausnotrufs länger zu Hause bleiben. „So lässt sich der Alltag selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden gestalten“, so Daniela. Die Sicherheit auf Knopfdruck nehme auch die Angst vor dem Alleinsein.
Dabei muss der Hausnotruf nie aufgeladen werden, und man kann damit sogar duschen. Wasserdicht ist auch der mobile Notruf „der Butler“. Allerdings muss das Empfangsgerät aufgeladen sein, wenn man die Wohnung verlässt.
Was passiert, wenn ein Notruf nicht ausreicht?
Und noch etwas empfiehlt unsere Pflegeberaterin Daniela Streit, um die Angehörigen zu entlasten: unsere Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist.
Denn nicht immer muss der Rettungsdienst helfen. „Wenn jemand nach einem Sturz unverletzt ist, aber nicht mehr aufstehen kann, kontaktiert unsere Notrufzentrale meistens die Angehörigen.“
Eine große Belastung, insbesondere bei Notfällen in der Nacht: „Sind die Angehörigen nicht erreichbar, muss im schlimmsten Fall doch der Rettungsdienst ausrücken, was für den Hilfesuchenden teuer werden könnte.“
ProVita Assist für 33 Euro pro Monat vermeidet solche Probleme. Der Dienst ist rund um die Uhr erreichbar. Dank eines sicher hinterlegten Schlüssels gelangen die geschulten Mitarbeitenden jederzeit in die Wohnung, um die notwendige Hilfe zu leisten. „Für die Angehörigen ist es ein gutes Gefühl, dass ihren Liebsten jederzeit geholfen wird – auch wenn sie mal nicht für sie da sein können“, so Daniela.
ProVita Assist hilft auch unterwegs
Übrigens: ProVita Assist ist auch für Sie da, wenn Sie in Ihrem Garten oder auf einem Spaziergang plötzlich Hilfe brauchen. Ein Knopfdruck auf Ihr mobiles Notrufgerät „derButler“ oder Ihre Notrufuhr genügt und schon erhalten Sie auch unterwegs Unterstützung – schnell, zuverlässig und rund um die Uhr.
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Häufige Fragen zu Notrufgeräten
Welches ist das beste Notrufsystem für Senioren?
Das kommt darauf an, ob nur Schutz zu Hause oder auch unterwegs gewünscht wird. Verlassen Sie die Wohnung kaum, ist ein klassischer Hausnotruf eine gute Wahl. Wer gerne nach draußen geht, ist mit einer Notrufuhr oder mit unserem mobilen Notrufgerät „der Butler“ bestens abgesichert. Dank GPS können Sie mit diesen beiden Geräten sogar geortet werden.
Wird eine Notrufuhr von der Krankenkasse bezahlt?
Nein, eine Notrufuhr müssen Sie selbst zahlen. Unser Hausnotruf oder der mobile Notruf „der Butler“ wird hingegen ab Pflegegrad 1 von der Pflegekasse bezuschusst oder ganz übernommen.
Warum brauchen auch fitte Senioren ein Notrufgerät?
Ein Notrufgerät ist in jedem Alter und bei jedem Fitnesszustand sinnvoll. Denn es kann immer zu Unfällen oder gesundheitlichen Problemen kommen. Mit einem Notrufgerät erhalten Sie schnell und unkompliziert Hilfe. Diese Absicherung kann im Notfall entscheidend sein.
Was passiert, wenn ich auf den Knopf meines Notrufgerätes drücke?
Ihr Notrufgerät stellt eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale her. Je nach Situation wird anschließend die passende Hilfe organisiert. Bei medizinischen Notfällen kommt ein Rettungswagen. Die Notrufzentrale kontaktiert hingegen die Angehörigen, wenn jemand unverletzt ist, aber z. B. nach einem Sturz nicht mehr aufstehen kann. Sind diese nicht immer verfügbar, ist unsere Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist sinnvoll. Ein Helfer macht sich auf den Weg und kümmert sich um die betroffene Person.
Warum ist ProVita Assist sinnvoll?
ProVita Assist schließt eine Versorgungslücke beim Hausnotruf. Denn nicht immer muss der Rettungswagen aufgeboten werden. So können etwa Angehörige helfen, wenn Sie nach einem Sturz nicht mehr aufstehen können. In der Praxis sind diese aber nicht immer erreichbar. Besonders nachts, wenn Unfälle häufig vorkommen. Unsere Vor-Ort-Unterstützung ProVita Assist ist hingegen rund um die Uhr für Sie da. Ein Mitarbeitender fährt zu Ihnen und kümmert sich um Sie. Dank eines sicher hinterlegten Schlüssels gelangt er in Ihre Wohnung.
Funktioniert ProVita Assist auch, wenn ich unterwegs bin?
Ja, ProVita Assist ist auch unterwegs für Sie da, wenn Sie plötzlich mal Hilfe brauchen. Denn auch im Garten oder bei einem Spaziergang kann es passieren, dass man nicht mehr alleine weiterkommt. Ein Knopfdruck auf Ihr mobiles Notrufgerät „derButler“ oder Ihre Notrufuhr genügt und schon erhalten Sie vor Ort Unterstützung – schnell, zuverlässig und rund um die Uhr.
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