Hausnotruf für Angehörige: das Wichtigste in Kürze
- Angehörige werden beim Hausnotruf häufig als Ansprechpersonen hinterlegt.
- Im Notfall müssen sie erreichbar sein und oft vor Ort helfen. Die ständige Bereitschaft kann belastend sein und sich auf die Gesundheit auswirken.
- Eine Vor-Ort-Hilfe wie ProVita Assist kann Angehörige entlasten und bei nichtmedizinischen Notfällen rund um die Uhr helfen.
Warum braucht es die Angehörigen beim Hausnotruf?
Es ist nicht immer leicht, seine Eltern von einem Hausnotruf zu überzeugen. Viele akzeptieren das Gerät erst nach einem Sturz, obwohl es auf Knopfdruck schnelle Hilfe bietet.
Hat der Senior sich endlich für das wichtige Hilfsmittel entschieden, brauchen die Anbieter einen Angehörigen als Ansprechperson. Dies kann auch ein Bekannter, Freund oder Nachbar sein, erklärt ProVita-Kundendienstmitarbeiter Dennis Klotz: „Hauptsache, sie ist im Notfall stets erreichbar, um dem Rettungsdienst die Wohnungstür zu öffnen oder gleich selbst zu helfen.“
Was dies in der Praxis bedeutet, sind sich viele Angehörige gar nicht bewusst, weiß Dennis Klotz: „Sie müssen jederzeit zum Hausnotrufbesitzer fahren, wenn er einen Alarm auslöst – auch nachts oder wenn sie beruflich gerade unterwegs sind.“
Denn das passiert, wenn ein Senior auf seinen Notfallknopf drückt:
- Er wird über eine Sprechverbindung mit der Notrufzentrale verbunden.
- Der Mitarbeiter der Zentrale entscheidet, welche Hilfe der Senior braucht.
- Bei medizinischen Notfällen organisiert die Zentrale den Krankenwagen, was jedoch in der Praxis nur bei etwa 4 Prozent der Hausnotrufe passiert.
- In den übrigen 96 Prozent der Fälle erfolgt die Hilfe übers Telefon; oder die Zentrale benachrichtigt die Angehörigen oder einen Pflegedienst.
Denn glücklicherweise schwebt längst nicht jeder in Lebensgefahr, der auf den Notfallknopf drückt. „Unsere Kunden brauchen häufig Hilfe beim Aufstehen nach einem Sturz oder weil sie nicht mehr vom Sessel hochkommen“, so Dennis Klotz.

Warum werden pflegende Angehörige häufig krank?
Das Problem dabei: Die Angehörigen sind ständig auf Bereitschaft – ansonsten besteht beim Hausnotruf eine Versorgungslücke. Eine enorme Belastung, unter der pflegende Angehörige ohnehin schon leiden: Gemäß einer Studie von Pflege.de fühlen sich 47 Prozent der befragten Fürsorgenden regelmäßig gestresst und 96 Prozent haben häufiger gesundheitliche Beschwerden.
Hinzu kommt das schlechte Gewissen, weiß Kundendienstmitarbeiter Dennis Klotz: „Sie fühlen sich schlecht, wenn sie mal nicht sofort für ihre Liebsten da sein können.“ Deshalb sollten pflegende Angehörige jede Hilfe annehmen, die ihren Alltag erleichtert. Dazu zählen etwa Leistungen der Pflegeversicherung wie die Verhinderungspflege, Beratungen oder der Entlastungsbetrag.
Was entlastet Angehörige wirklich beim Hausnotruf?
Zusätzlich empfiehlt Dennis Klotz beim Hausnotruf eine Vor-Ort-Hilfe wie ProVita Assist, um Angehörige wirklich zu entlasten. Dessen Mitarbeitende rücken bei nichtmedizinischen Notfällen rund um die Uhr aus.
Dazu hinterlegen die Kunden einen Schlüssel in einer regionalen Zentrale von ProVita Assist, die das Unternehmen in ganz Deutschland betreibt. Deshalb wird dieser Service auch Hausnotruf mit Schlüsseldienst oder Schlüsselhinterlegung genannt.
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ProVita Assist,
Hausnotruf weiter gedacht.
Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.
✓ Jederzeit erreichbar
✓ Alle Einsätze inklusive
✓ Innerhalb von 45 Minuten vor Ort
✓ Sichere Schlüsselhinterlegung
Wie funktioniert der Hausnotruf mit Schlüsseldienst im Notfall?
- Der Hilfesuchende wird über seinen Hausnotruf mit der Zentrale verbunden.
- Bei nichtmedizinischen Notfällen kontaktiert diese ProVita Assist.
- Ein Mitarbeitender von ProVita Assist fährt sofort los. Dank eines hinterlegten Schlüssels gelangt er ins Haus, wenn der Hilfesuchende die Tür nicht mehr öffnen kann.
- Der Mitarbeitende von ProVita Assist kümmert sich um den Hilfesuchenden. In vielen Fällen hilft er ihm beim Aufstehen oder bei anderen Missgeschicken. Braucht es doch eine medizinische Behandlung, kontaktiert ProVita Assist einen Arzt oder den Rettungsdienst.

Was kostet die Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist?
ProVita Assist kostet 33 Euro pro Monat. Einmalig fallen noch 50 Euro an, um den Schlüssel abzuholen und sicher zu verwahren. Die Anzahl der Einsätze ist nicht begrenzt.
Während die Kosten für einen Hausnotruf bei einem Pflegegrad quasi von der Pflegekasse übernommen werden, müssen Sie ProVita Assist selbst bezahlen. Dennis Klotz hält die 33 Euro aber für eine sinnvolle Investition. Zum einen werden Angehörige so wirklich entlastet: „Viele Kunden erzählen uns, dass sie nun wieder besser schlafen und Termine ohne schlechtes Gewissen wahrnehmen.“
Und warum kann man damit viel Geld sparen?
Zum anderen kann man mit ProVita Assist manchmal Hunderte Euro sparen, so Klotz. Denn erreicht die Notrufzentrale keine Angehörigen, bietet sie auch bei nichtmedizinischen Notfällen den Rettungsdienst auf. Zeitgleich alarmiert sie die Feuerwehr.
In vielen Fällen muss sie die Tür aufbrechen, um einer Person beim Aufstehen zu helfen. Diese muss nicht nur die Reparatur der kaputten Wohnungstür selbst bezahlen, sondern manchmal auch den gesamten Einsatz. Das kann schnell mal 500 bis 600 Euro kosten.
„Solche Kosten lassen sich mit ProVita Assist einfach vermeiden“, so Klotz. Die Vor-Ort-Hilfe öffnet übrigens auch dem Rettungsdienst bei „echten“ Notfällen die Tür.

Diskrete Hilfe ohne Blaulicht
Bei kleineren Missgeschicken sind laut Klotz viele Senioren dankbar, wenn nicht mehrere Blaulichtfahrzeuge vor dem Haus stehen: „Die Mitarbeitenden von ProVita Assist fahren mit Privatfahrzeugen zu ihnen. Somit kriegt nicht die ganze Nachbarschaft den Vorfall mit.“
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Hausnotruf weiter gedacht.
Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.
✓ Jederzeit erreichbar
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Wann bietet die Zentrale die Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist an und wann alarmiert sie den Rettungsdienst?
Diese Tabelle liefert einen Überblick:
| ProVita Assist | Rettungsdienst | |
| Wann? | Keine akuten medizinischen Notfälle; keine lebensbedrohlichen Situationen | Akute lebensbedrohliche Notfälle |
| Beispiele? | Hilfe beim Aufstehen, Schwindel, Schwächegefühl | Schwere Verletzungen, Herzinfarkt, Atemnot, Schlaganfall, starke Schmerzen |
| Was tun? | Knopfdruck auf das Notrufgerät | Notrufknopf drücken oder direkt 112 telefonisch kontaktieren |
| Was passiert? | Persönliche Hilfe und Unterstützung | Medizinische Versorgung im Notfall |
Fazit: Ein Hausnotruf mit Schlüsseldienst entlastet Angehörige wirklich
Ein Hausnotruf ist ein wichtiges Hilfsmittel für Senioren, die selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben möchten. Denn im Notfall können sie per Knopfdruck nach Hilfe rufen.
Viele Angehörige sind sich aber nicht bewusst, dass sie häufig selbst diese Hilfe leisten müssen. Denn nur bei einem kleinen Teil der Hausnotrufe muss ein Rettungsdienst alarmiert werden. Meistens werden die Angehörigen kontaktiert. Etwa, wenn eine Seniorin nach einem Sturz nicht mehr aufstehen kann oder nicht mehr vom gemütlichen Sessel hochkommt.
Rund um die Uhr erreichbar zu sein, ist aber belastend und kann auf Dauer krank machen. Deshalb empfehlen wir unsere Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist – damit in der Versorgung nicht plötzlich eine Lücke entsteht.
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