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Hausnotruf mit oder ohne Notrufzentrale – was ist sinnvoll?

Inhaltsverzeichnis
Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.
Drücken Sie auf den Knopf Ihres Hausnotrufes, werden Sie mit der Notrufzentrale verbunden. Doch geht das auch direkt mit den Angehörigen? In diesem Artikel erfahren Sie die Vor- und Nachteile beider Optionen.
Das Wichtigste in Kürze

Sie sind gestürzt und drücken auf den Knopf Ihres Notrufgerätes: Sofort werden Sie mit der Notrufzentrale verbunden. Über die Sprechverbindung des Hausnotrufes, des mobilen Notrufes oder der Notrufuhr schildern Sie, was passiert ist.

Unsere Notrufzentrale wird vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betrieben und ist rund um die Uhr erreichbar. Bei medizinischen Notfällen rufen die Mitarbeitenden den Krankenwagen. Doch längst nicht alle Notfälle brauchen sofort eine medizinische Behandlung. So können Ihnen etwa nach einem Sturz die Angehörigen problemlos beim Aufstehen helfen.

Wäre es denn nicht besser, mit dem Notrufgerät gleich die Angehörigen zu kontaktieren? So müssten Sie gar nicht erst mit der Notrufzentrale sprechen. Der ProVita-Kundendienst-Mitarbeiter Dennis Klotz sagt dazu: „Ein Notrufgerät ohne Notrufzentrale ist selten sinnvoll.“

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Was passiert, wenn im Notfall die Angehörigen kontaktiert werden?

Deshalb bietet ProVita die sogenannten „Family-Verträge“ lediglich bei den Notrufuhren an. Bei dieser Option werden Ihre Angehörigen alarmiert, wenn Sie auf den Knopf Ihres Notrufgerätes drücken. Bis zu zehn Kontakte können Sie dort hinterlegen.

Die Alarmierungskette geht sämtliche Kontakte durch. Diese erhalten einen Anruf auf ihrem Handy. Geht ein Angehöriger nicht ran, wird der nächste Kontakt alarmiert.

Notfallgerät ohne Notrufzentrale: Diese Risiken gibt es

Manchmal ohne Erfolg, so Dennis Klotz: „Es kommt immer wieder vor, dass das Notrufgerät keine Angehörigen erreicht. Besonders nachts, wenn es häufig zu Notfällen kommt.“

Und: Wenn die Notrufuhr sämtliche Kontakte durchgegangen ist, dann ist die Alarmierungskette beendet. Der Uhrenträger muss einen erneuten Notruf absetzen. „Das ist auch der Fall, wenn bei einem Angehörigen die Mailbox oder der Anrufbeantworter anspringt.“ Dadurch könne im Notfall wertvolle Zeit verloren gehen: „Besonders, wenn es um lebensbedrohliche Situationen geht“, sagt ProVita-Mitarbeiter Dennis.

Warum die Notrufzentrale fast immer mehr Sicherheit bietet

Deshalb sei ein Notrufgerät mit Verbindung zur Notrufzentrale fast immer die bessere Wahl, so Dennis: „Ausnahmen sind, wenn sich der Nutzer nicht mehr artikulieren kann oder ausschließlich eine bestimmte Sprache spricht.“ Wobei die Mitarbeitenden in der Notrufzentrale mittlerweile viele Fremdsprachen wie Englisch, Türkisch oder Polnisch abdecken.

„Außerdem gibt es Menschen, die über ihre Notrufuhr einfach nur den Kontakt mit ihren Angehörigen pflegen möchten.“ Auch für sie könne die Family-Option geeignet sein.

Die Vorteile der Notrufzentrale

Sonst biete die DRK-Notfallzentrale mehr Sicherheit zu Hause und unterwegs – insbesondere, weil sie jederzeit erreichbar ist.

Ein weiterer Vorteil: Alle wichtigen gesundheitlichen Informationen wie Pflegegrad oder Vorerkrankungen des Notrufbesitzers sind bereits beim DRK hinterlegt. So können die geschulten Mitarbeitenden die Situation einordnen und die passende Hilfe anfordern.

Doch auch bei der Notrufzentrale sind die Angehörigen gefragt

Wie weiter oben beschrieben, ist ein Rettungswagen nicht immer nötig. „Die Notrufzentrale kontaktiert dann die Angehörigen, um Ihnen etwa beim Aufstehen zu helfen.“ Doch auch hier kommt es vor, dass die Angehörigen nicht ans Telefon gehen oder gerade nicht können. Was dann?

„Im schlimmsten Fall muss der Rettungsdienst für die Aufstehhilfe ausrücken“, so Dennis. Nicht selten muss zusätzlich die Feuerwehr aufgeboten werden, um die Tür aufzubrechen: „Häufig werden Kosten von mehreren Hundert Euro für den Einsatz und die kaputte Tür auf den Hilfesuchenden abgewälzt.“

So entlasten Sie Angehörige, Rettungskräfte und Ihr Konto

Deshalb empfiehlt Dennis zusätzlich zum Notrufgerät unseren Hausnotrufservice mit Schlüsselhinterlegung für 33 Euro pro Monat. Dank eines sicher hinterlegten Schlüssels gelangen die Mitarbeitenden jederzeit in Ihre Wohnung. Und so funktioniert es:

  1. Sie lösen mit dem Notrufgerät einen Alarm aus und sprechen mit unserer Notrufzentrale.
  2. Handelt es sich nicht um einen lebensbedrohlichen Notfall, informiert die Notrufzentrale den Hausnotrufservice.
  3. Ein geschulter Mitarbeitender fährt zu Ihnen und öffnet mit einem hinterlegten Schlüssel Ihre Wohnung. Dort leistet er die notwendige Hilfe.

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Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.

✓ 24/7 erreichbar – Tag und Nacht
✓ Schlüsselhinterlegung ermöglicht Zutritt ohne Türschaden
✓ Entlastung für Ihre Familie

Fazit: So sind Sie optimal versorgt

Dank eines Notrufgerätes leben viele Seniorinnen und Senioren länger zu Hause. Denn sie können im Ernstfall jederzeit nach Hilfe rufen. Sicherlich gibt es Menschen, die in solchen Situationen zuerst lieber ihre Angehörigen statt eine Notrufzentrale kontaktieren. Doch wir raten in den meisten Fällen davon ab.

Denn bei der Notrufzentrale ist eine 24/7-Erreichbarkeit garantiert. Und die geschulten Mitarbeitenden können die Situation einschätzen und sofort die passende Hilfe organisieren: Je nach Situation sind dies Rettungsdienste, Angehörige oder unser Hausnotrufservice.

Um Angehörige und Rettungsdienste zu entlasten, empfehlen wir unseren Hausnotrufservice. Dank eines sicher hinterlegten Schlüssels gelangen die geschulten Mitarbeitenden jederzeit in Ihre Wohnung. Diese sind mit einem Privatauto unterwegs, sodass Ihnen bei nicht-medizinischen Notfällen diskret und würdevoll geholfen wird.

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Redaktion ProVita

Das Online-Magazin von ProVita ist eine führende Informationsplattform rund ums Älter werden. Es bietet fundierte Artikel aus Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Freizeit, Finanzen und Sicherheit, um das selbstbestimmte Leben im Alter zu unterstützen und bereichern.

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