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9 Tipps für den Herbst: Was Senioren beachten sollten

Nasse Straße mit braunen Herbstblättern und Regentropfen
Inhaltsverzeichnis
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Nun wird es draußen kälter, die meisten Bäume haben die Blätter verloren und morgens ist es beim Ausstehen noch dunkel und nachmittags dämmert es bereits, wenn man den Nachmittagskaffee trinkt. Besonders in der aktuellen Lage schleicht sich schnell eine unwohle Gemütsstimmung ein. Dabei muss das gar nicht sein! Wir haben für Sie folgende  neun Tipps für den Herbst zusammengestellt.
Das Wichtigste in Kürze

Gesund durch den Herbst

Die kommende Jahreszeit bringt nicht nur einige Veränderungen, sondern auch viele Herausforderungen für Senioren mit sich. Es wird früher dunkler, die Straßen werden durch Laub und Regen rutschiger und die Temperaturen sinken merklich ab. Um sicher durch den Herbst zu kommen, sollten ältere Bürger bereits im Voraus einige Tipps für den Herbst beachten und Vorsorge treffen, damit nichts schiefgeht und sie sicher, fit und gesund durch diese Jahreszeit kommen.

Sturzgefahr steigt im Herbst an

Nasses Laub auf den Straßen, dazu schlechte Sicht durch die tief stehende Sonne oder die schnell einsetzende Dunkelheit, sind nur einige der vielen Herausforderungen, welche Senioren im Herbst meistern müssen. Ein Sturz kann in diesem Alter eklatante Folgen haben. Meist dauert der Heilungsprozess erfahrungsgemäß deutlich länger, es können Komplikationen auftreten und erfahrungsgemäß schwindet nach einem Sturz das Selbstvertrauen und der Betroffene wird unsicher. Im schlimmsten Fall verliert der Senior seine Selbständigkeit. Um diesen Unfällen vorzubeugen, sollten Sie folgende Tipps für den Herbst beachten:

Festes Schuhwerk sorgt für besseren Halt

Festes, rutschsicheres Schuhwerk mit Profil ist eine wichtige Voraussetzung, wenn man seine Wohnung verlässt. Dieses schützt vor einem Sturz. Laub und Nässe machen den Boden nämlich nicht nur rutschig, die Blätter verdecken auch Unebenheiten.

Halbjährliche Pflegeberatung
nicht verpassen?

Ab Pflegegrad 2 ist die verpflichtende, regelmäßige Pflegeberatung vorgeschrieben, wenn Sie Pflegegeld erhalten.

Pflegegeld sichern – Kürzungen oder Streichungen vermeiden
Gesetzliche Vorgaben erfüllen
Überprüfung des Pflegegrades
Entlastung für pflegende Angehörige

Tipp:

Damit Sie nicht versehentlich von der Bordsteinkante rutschen, empfiehlt es sich zudem, auf der von der Fahrbahn abgewandten Seite des Bordsteins zu laufen.

Tageslicht nutzen

Manchmal lässt sich eine Besorgung am Nachmittag oder ein Termin am Abend nicht umgehen. Generell ist es aber ratsam, seine Besorgungen auf den Vormittag oder Mittag zu legen. Wer kann, macht es sich dann am Nachmittag bzw. Abend zu Hause gemütlich.

Brille überprüfen lassen

Einer der weiteren Herbsttipps ist, dem Optiker mal wieder einen Besuch abzustatten. Denn die Sehschärfe kann sich verändert haben. Eine optimale Brille ist in der dunklen Jahreszeit ein wichtiger Sicherheitsfaktor.

Rollator zum Sicherheitscheck bringen

eine Seniorin mit Rollator unterwegs, in einem herbstlichen Park.
Lassen Sie Ihren Rollator für den Herbst überprüfen

Einer unserer wichtigsten Tipps ist, Ihren Rollator für den Herbst einem Sicherheitscheck zu unterziehen. Wer mit dem Rollator im Herbst unterwegs sein wird, sollte das Gerät vorher im Fachhandel kostenlos überprüfen lassen. Viele Sanitätshäuser bieten Sicherheitschecks kostenlos an. Ist der Boden durch Herbstlaub und Nässe rutschig, ist es entscheidend, dass die Bremsen gut funktionieren.

Helle Kleidung und Zwiebel-Look tragen

Um niedrigen Temperaturen oder kalten Winden zu trotzen, sollte man außerdem stets auf passende Kleidung achten, so dass die Körpertemperatur stabil gehalten und Unterkühlung vermieden wird. Dafür eignet sich besonders der sogenannte „Zwiebel-Look“: Indem mehrere Kleidungsschichten übereinander getragen werden, bleibt die Wärme am Körper.

Um den Kopf vor Auskühlung zu schützen, sollte außerdem immer eine Mütze getragen werden. Wer noch in der Dunkelheit draußen unterwegs ist, sollte sich auf jeden Fall hell kleiden. Besonders sinnvoll: weiße Schuhe. Das Licht der Autoscheinwerfer fällt nämlich auf den Boden. Mit weißen Schuhen werden Senioren im Zweifelsfall schneller gesehen.

Herbsttipp um die Unfallgefahr zu reduzieren: Tragen Sie Reflektoren

Wer bei einbrechender Dunkelheit unterwegs ist, tut gut daran, Reflektoren an der Kleidung anzubringen. Auch am Rollator, den Gehilfen oder dem Rollstuhl können Sie Reflektoren in Form von Klettbändern oder Aufklebern oder auch rot blinkende Fahrradlichter befestigen. So ist man auch bei Dunkelheit gut sichtbar und kann Unfallgefahren reduzieren.

Weitere Tipps für den Herbst:

Nehmen Sie sicherheitshalber auch immer eine kleine Taschenlampe mit. Dadurch lassen sich Stolperfallen, zum Beispiel bei schlecht beleuchteten Gehwegen, besser erkennen.

Auf gesunde Ernährung achten Aber auch die Ernährung spielt jetzt eine wichtige Rolle. Sie sollten auf ausreichende Versorgung mit Vitamin-D achten. Durch fehlendes Sonnenlicht entsteht oft ein Vitamin-D-Mangel, der durch Lebensmittel wie Milch, Getreide und Fisch ausgeglichen werden kann. Besonders wichtig ist dieses Vitamin für Zähne und Knochen. Außerdem hellt genügend Vitamin-D auch die Stimmung auf.

Das Trinken nicht vergessen

Ebenso zu beachten: Durch die Austrocknung der Heizungsluft steigt im Winter der Flüssigkeitsbedarf. Als Richtwert gelten 1,5-2 Liter Wasser pro Tag, die der Körper dringend benötigt. Ein warmer Tee ist in der kalten Zeit also absolut empfehlenswert.

Das Immunsystem zu stärken ist einer der wichtigsten Tipps für den Herbst

Um das Immunsystem besonders für den kommenden Winter zu stärken, sollte man bereits jetzt im Herbst Vorsorge treffen: Vitaminreiche Ernährung mit viel Obst, Spaziergänge im Freien, um den Kreislauf in Gang zu bringen und genug Schlaf helfen den körpereigenen Abwehrkräften und einer etwaigen Erkältungen zu begegnen. Stress vermeiden Generell empfiehlt sich für Senioren, mit möglichst wenig Stress und entspannt durch den Herbst zu gehen.

Bei sehr schlechten Witterungsbedingungen oder allgemeinem Unwohlsein, empfiehlt es sich, auch einmal einen Tag in Ruhe zu Hause zu verbringen. Dabei sollte Sie auch bei niedrigen Temperaturen das Durchlüften nicht vergessen und wenn möglich leichte Gymnastik-Übungen machen, um den Kreislauf in Gang zu bekommen.

Anderen Personen Bescheid geben

Ein ratsamer Tipp zum Abschluss. Informieren Sie andere Personen, wenn Sie beispielsweise allein weggehen. Besonders dann, wenn Sie keinen mobilen Notruf besitzen. Falls einmal etwas passiert, sind zumindest andere informiert und können entsprechende Maßnahmen einleiten.

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Redaktion ProVita

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