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Technologie für ein besseres Leben – welche technischen Hilfsmittel sind im Alter wirklich nützlich?

Technische Hilfsmittel im Alter wie Handy, mobile Notrufuhr uvm.

Der Umzug in ein Pflegeheim ist für die meisten Senioren eine große Herausforderung und geht nicht selten mit psychischen Beschwerden einher. Technologie bietet heute deutlich mehr Möglichkeiten als noch vor 30 Jahren, sodass ein adäquater Verbleib in den eigenen vier Wänden möglich ist. Nicht jedes angebotene Hilfsmittel ist aber wirklich zielführend. Wir verraten Ihnen, welche Techniken Ihnen weiterhelfen, wenn es ums selbstbestimmte und komfortable Altersdasein geht.

Medizinische Technikhilfen für die eigene Gesundheit

Die menschlichen Sinnesorgane sind von altersbedingtem Verschleiß besonders häufig betroffen. Ab einem Alter von 40 Jahren lässt die Sehkraft nach und auch Hörverlust ist keine Seltenheit. Heute bestehen verschiedene Möglichkeiten, gegen diese Beschwerden Abhilfe zu schaffen und trotz Handicap der Sinnesorgane harmonisch und komfortabel zu leben.

Hören Sie schlechter, ist das Hörgerät eine hochmoderne Lösung, um Ihnen die Welt der Töne weiterhin zur Verfügung zu stellen. Hier fragen sich Betroffene schnell: Was kostet ein Hörgerät für Rentner? Das finanzielle Budget von Senioren im Ruhestand ist nicht immer üppig, aufgrund der Kosten soll aber niemand auf technische Unterstützung verzichten müssen. Es gibt Krankenkassenzuschüsse, die Ihnen den Zugriff auf ein adäquates Hörgerät ermöglichen. Möchten Sie auf mehr Technologie setzen, gibt es ausgefeilte und sehr kleine Hörhilfen, die das natürliche Gehör beinahe perfekt simulieren.

Technik ist auch dann wichtig, wenn die Kapazität Ihrer Augen nicht mehr ausreicht. Die typische Lesebrille aus dem Handel schafft zwar Abhilfe, ist aber nicht komfortabel genug für gemütliches Schmökern im Buch. Digitale Lupen hingegen sind darauf ausgelegt, Ihnen Texte automatisch zu vergrößern und dabei sogar den Kontrast anzupassen. So lesen Sie sogar den Beipackzettel Ihrer Medikamente mühelos und ohne weitere Hilfsmittel.

Tipp: Strengt das Lesen Ihre Augen zu sehr an oder kann eine Brille nicht genug Ausgleich leisten? Setzen Sie auf Sprachausgabe-Software, die Ihnen Websites, Bücher und Dokumente vorliest. So verlieren Sie auch visuell nicht den Anschluss und können sich selbstständig informieren.

 

Mobilitätshilfen sichern die Bewegungsvielfalt im Alter

Der Alterungsprozess hat nicht nur Folgen für die Sinne, sondern auch für den Bewegungsapparat des Menschen. Die Gelenke versteifen, das Bindegewebe und die Sehnen werden brüchiger. Vor allem das Treppensteigen wird zur Herausforderung und birgt eine erhöhte Unfallgefahr. Dank fortschrittlicher Technik ist es mithilfe von Treppenliften möglich, Stockwerke zu verbinden und das Risiko für einen Sturz zu minimieren. Auch im Alltag gibt es praktische Mobilitätshilfen, die Ihnen die Fortbewegung erleichtern:

  • Elektrische Rollstühle für Senioren mit eingeschränkter Gehfähigkeit
  • Seniorenmobile für die bequeme Fortbewegung.
  • Elektro-Rollatoren mit intelligenter Steuerung und Sicherheitsbremsen

 

Tipp: Informieren Sie sich über mögliche Zuschüsse beim Kauf und Einbau eines Treppenlifts, um Ihre Ausgaben zu reduzieren.

 

Der Hausnotruf bringt Sicherheit für Senioren

Ein Hausnotruf liegt auf einem Holztisch.
Ein Hausnotruf gehört zur Produktgruppe 52 – Pflegehilfsmittel zur selbständigen Lebensführung und Mobilität.

 

Bei einem Notfall ist schnelle und adäquate Hilfe erforderlich. Ob bei einem Sturz oder akuten Herzbeschwerden – nicht immer ist noch genug Zeit für den Griff zum Telefon. Ein Hausnotruf bietet Ihnen Sicherheit im Alltag und entlastet Ihre Angehörigen. Das System funktioniert simpel, ist aber äußerst effizient. Als Nutzer tragen Sie einen Notrufknopf immer bei sich am Körper. Via Funk ist dieser mit einer Basisstation in Ihrer Wohnung verbunden, die wieder mit der Zentrale verbunden ist.

Lösen Sie den Alarm aus, meldet sich ein Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale und organisiert schnell und zuverlässig die passende Hilfe.

Fortschrittliche Technik: Je nach gewähltem Paket ist eine automatische Sturzerkennung in den Hausnotruf integriert. Dieser Sensor erkennt, wenn Sie sich ruckartig bewegen, beispielsweise bei einem Treppensturz. Es wird Alarm ausgelöst, sofern Sie diesen nicht unterbrechen. Wenn Ihrerseits keine Entwarnung erfolgt, wird Hilfe alarmiert.

 

Smart-Home-Technologie für einen bequemeren Alltag

Bis heute fühlen sich zahlreiche Senioren von der Digitalisierung überfordert und sind angewiesen auf einfache technologische Hilfsmittel. Das smarte Zuhause setzt keine digitalen Kenntnisse voraus und lässt sich auch von unerfahrenen Nutzern bequem steuern. Bedenken Sie dabei, dass nicht jedes smarte Tool wirklich für Sie geeignet ist. Es gibt praktische Hilfsmittel und solche, auf die Sie verzichten können.

 

Praktische Smart-Home-Technik für Senioren:

Intelligente Beleuchtung: Sie stellt sicher, dass Licht auch aus der Ferne ein- und ausschaltbar ist. Ob beim nächtlichen Toilettengang oder bei der Rückkehr nach Hause in völliger Dunkelheit – dieses Hilfsmittel kann Stürzen vorbeugen.

Smarter Türverschluss: Das Einbruchrisiko bei alleinstehenden Senioren steigt. Mithilfe von smarten Türverriegelungen und Türkameras sorgen Sie dafür, dass Sie ohne direkte Türöffnung erkennen, wer Einlass begehrt. Klingelt es, können Sie die Tür auf Knopfdruck öffnen, ohne vom Sofa aufzustehen.

Sprachassistenten: Google Home oder Alexa ermöglichen Ihnen, mit einfachen Sprachbefehlen Nachrichten anzuhören, das Licht einzuschalten, das Thermostat zu betätigen oder Anrufe auszuführen. Bei Seh- und Gehbehinderungen ist das eine wertvolle Hilfe.

Intelligente Bewegungssensoren: Sobald Sie aufstehen, schaltet sich das Licht selbstständig ein. So sparen Sie sich das lästige Suchen nach dem Schalter und können auch nachts sicher durch die Wohnung navigieren. Es gibt Modelle, die bei längerer Nichtbewegung automatisch einen Alarm an die Familie, Freunde oder einen Betreuer senden.

 

Überflüssige Smart-Home-Techniken im Seniorenhaushalt:

Hochkomplexe Multimedia-Systeme: Die schwierige Einrichtung und die Vielfalt der Möglichkeiten stellt viele Senioren vor Herausforderungen. Suchen Sie sich bei technischen Einrichtungen zur Unterhaltung Produkte aus, die Sie simpel und ohne fremde Hilfe bedienen können.

Komplizierte Haushaltstechnik: Per Smartphone steuerbare Waschmaschinen und Kühlschränke bieten Komfort, sind aber für Senioren nur bedingt geeignet. Entscheiden Sie sich nur dafür, wenn Ihnen der Umgang mit Technologie nicht fremd ist und Sie den Zusatzkomfort zu schätzen wissen.

Entscheidend für ein zielführendes Handling ist die schnelle und problemlose Einrichtung. Viele ältere Menschen fühlen sich im Hinblick auf die zahlreichen technischen Möglichkeiten eher überfordert und ziehen herkömmliche Geräte vor. Daher macht es Sinn, zunächst wirklich hilfreiche Technik in den Alltag zu integrieren und diese auf Wunsch später zu erweitern.

 

Fazit: Technik erleichtert das selbstbestimmte Seniorenleben

Noch vor 100 Jahren waren Menschen maßgeblich auf Pflegeperson und Familie angewiesen. Stellte der Alltag für ältere Personen eine zu große Belastung dar, erfolgte regelmäßig der Umzug ins Pflegeheim. Heute werden Senioren statistisch immer älter und das macht ein optimales Gesundheits- und Lebensmanagement so wichtig.

Kleiner Tipp: Nutzen Sie auch Hilfsmittel wie das Smartphone zur Videotelefonie, um mit Freunden zu chatten oder mit der Familie auf Distanz in Kontakt zu bleiben. Soziale Bindung ist für Senioren von großer Bedeutung, insbesondere nach dem Eintritt ins Rentenalter, wenn der Kontakt zu den Kollegen wegfällt.

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