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Daheim statt Heim: Warum ein Hausnotruf für Senioren so wichtig ist

Seniorin ist gestürzt und liegt auf dem Wohnzimmerteppich.
Inhaltsverzeichnis
Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.
Gründe für einen Hausnotruf gibt es viele. Doch die meisten Menschen legen sich erst einen Hausnotruf zu, wenn etwas passiert ist. Wir zeigen Ihnen, wie ein Hausnotruf das Leben von Seniorinnen und Senioren positiv beeinflussen kann.
Das Wichtigste in Kürze

Ein Hausnotruf für Senioren immer noch nicht verpflichtend

Die EU hat ambitionierte Ziele: Bis zu 2.500 Menschenleben wollen die Entscheider in Brüssel jährlich retten. Laut EU hätten Einsatzkräfte am Unfall beteiligte Personen häufig retten können, wären sie rechtzeitig vor Ort gewesen.

Oft geht wertvolle Zeit verloren, die über Leben und Tod entscheiden kann.  Deshalb müssen seit 2018 in Europa gebaute Neuwagen mit dem Notrufsystem E-Call ausgestattet werden. Eine gute Sache.

Doch warum nur an die Sicherheit im Auto denken? Wie steht es um die Sicherheit in den eigenen vier Wänden? Ein Hausnotruf kann auch für Seniorinnen und Senioren überlebenswichtig sein.

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Kein Hausnotruf! Trotz erhöhter Sturzrisikogefahr für Senioren

Statistische Erhebungen zeigen, dass viele Unfälle in den eigenen Räumlichkeiten passieren: Jedes Jahr verletzen sich bei Stürzen zu Hause mehr als 400 000 Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Ein Drittel der über 65-Jährigen stürzt einmal im Jahr, bei den über 75-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. 40 Prozent aller Einweisungen ins Pflegeheim sind durch Stürze bedingt.

statistik: Sturzrisiko von Männern und Frauen.
Rund 43 Prozent der Männer im Alter von 65 Jahren und älter sind in den letzten zwei Jahren gestürzt.

Abhilfe könnte hierbei ein Hausnotruf für Senioren schaffen. Ein Hausnotruf garantiert, dass im Notfall unverzüglich Hilfe kommt. Gerade diese ist entscheidend wie es nach dem Sturz mit dem Senior weitergeht.

Grundsätzlich gilt: Je länger es dauert, bis Hilfe eintrifft, desto gravierender sind die Folgen für den Senior: Lange Bettlägerigkeit im Krankenhaus, eine monatelange Rehabilitation. Viele ältere Menschen kommen danach leider nicht mehr in die Selbstständigkeit zurück. Dabei wünschen sich viele Senioren „in Würde zu altern“ und möglichst lange selbständig in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Wer einen Hausnotruf besitzt, ist hier im Vorteil. Mit dem roten Alarmknopf am Handgelenk oder an der Halskette kann jedermann auch dann Hilfe herbeirufen, wenn das Telefon nicht in Reichweite ist.

Warum wird der Hausnotruf von Senioren abgelehnt?

Sechs Versicherungsverträge besitzt jeder Bundesbürger im Durchschnitt, rechnet der Bund der Versicherten (BdV) aktuell vor. Dafür gibt der Durchschnittsdeutsche demnach rund 2.670 Euro im Jahr aus. Viele Versicherungen wären gar nicht nötig. Da stellt sich die Frage: „Warum geben die Deutschen jährlich so viel Geld in Versicherungen aus und investieren nicht in ihre eigene Sicherheit und Gesundheit?

Ein Hausnotruf wird von der Pflegekasse übernommen, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Sonst belaufen sich die Kosten auf rund 30 Euro pro Monat. Hinzu kommen allenfalls die Kosten für den Anschluss und den Hausnotrufservice. Oft ist es aber nicht das Geld, was viele Senioren von einem Hausnotruf abhält.

Vielmehr sind es die eigenen Eitelkeiten, die viele Senioren vor einem Hausnotrufsystem abschreckt. Schon das ständige Tragen eines roten Senders am Handgelenk, mit der gleichzeitigen Stigmatisierung langsam zum „alten Eisen“ zu gehören, missfällt vielen. Man bedenke, dass es nicht wenige Menschen gibt, die aus Eitelkeit keinen Rollator nutzen und sich stattdessen in der eigenen Wohnung isolieren.

Ein Hausnotruf – viele Sorgen weniger!

Dabei könnte man mit der Verwendung eines Hausnotrufsystems zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Nicht nur, dass Senioren entspannter ihren Lebensalltag zu Hause genießen können. Auch die Sorgen, die sich erwachsene Kinder um ihre Eltern machen, werden durch einen Hausnotruf minimiert.

Wie eine Forsa Studie im September 2009 zeigte, machen sich über 60% der Befragten im Alter von 50 bis 59 Jahren große bis sehr große Sorgen um einen vermeintlichen häuslichen Notfall. Das schlechte Gewissen, da man durch berufliche oder anderweitige Verpflichtungen nicht immer vor Ort sein kann, wird zum ständigen Begleiter. Denn wer eilt im Notfall zu Hilfe? Mit einem Hausnotruf kann der Senior sofort die notwendige Rettung verständigen.

Statistik: 31 Prozent der Befragten machen sich sehr große Sorgen, dass ihren Eltern zuhause etwas passiert.
31 Prozent der Befragten machen sich sehr große Sorgen, dass ihren Eltern zuhause etwas passiert.

Doch erst muss immer etwas passieren, damit man sich einen Hausnotruf zulegt

Vater unterhält sich mit seiner Tochter. Beide haben einen Kaffee in der Hand.
Vater und Tochter reden über die eventuelle Anschaffung eines Hausnotrufs.

Der Mensch ist so: Oft muss erst „etwas passieren“, erst dann unternimmt er etwas. Das kann ein Unfall sein, der Verlust des Ehepartners oder die Rückkehr nach einem Krankenhaus-Aufenthalt. Was auch immer der Auslöser sein mag, plötzlich wird klar: Ein Hausnotruf-System muss her, damit immer „jemand da ist“, wenn es darauf ankommt.

Doch soweit sollten Sie es nicht kommen lassen! Wer es sich zum Ziel gesetzt hat, so lange wie möglich zuhause seinen Lebensabend zu genießen, liegt mit einem Hausnotruf goldrichtig.

Dieser ist wie eine Versicherung, die man sich nicht erst dann holt, wenn es zu spät ist, sondern zulegt damit man zum richtigen Zeitpunkt abgesichert ist. Für alle, die noch unsicher sind, inwiefern ein Hausnotruf für Sie in Frage kommt, können bei ProVita eine kostenlose Hausnotruf-Beratung wahrnehmen.

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