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Nach all den Jahren wieder FC-Luft schnuppern

Inhaltsverzeichnis
Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.
Endlich wieder FC-Luft schnuppern. Für 14 ältere Menschen erfüllte sich mit einer Führung durch das Rhein Energie Stadion ein Traum.
Das Wichtigste in Kürze

Die FC-Stadionführung beginnt in der Nordkurve

Treffpunkt war das FC-Museum an der Nordkurve. Schon hier konnten die Besucher in alte Erinnerungen schwelgen. So war natürlich nicht nur die Meisterschale und der Pokal zu sehen, sondern auch das Trikot von Wolfgang Overath und der Wimpel von Fortuna Köln aus dem Pokalfinale von 1983. Der letzte große Titel des FC.

Eine wunderbare Pressekonferenz bei der FC-Stadionführung

Eine besonderes Pressekonferenz gab es durch Hr. Lemmer und Frau Raab.

Erstes Ziel der Führung war dann der Pressebereich wo die Trainer nach dem Spiel ihre Statements abgeben. Hier legten unsere beiden Stadionführer Frau Raab (Stadionführerin) und Herr Lemmer (Moderator FC-Stammtisch) eine wunderbar-lustige Theatereinlage hin, indem sie die Pressekonferenz des letzten Spieltags noch einmal nachahmten. Dabei spielte Herr Lemmer den Pressesprecher und den FC Trainer Steffen Baumgart und Frau Raab den Hertha Trainer Pal Dardai. Zum Abschluss durfte jeder Teilnehmer selbst einmal auf dem Pressepodium Platz nehmen und sich fotografieren lassen.

So ging es in ausgelassener und lustiger Stimmung weiter zum nächsten Ziel der Stadionführung – der Gaffel VIP-Lounge. Auch, wenn diese im dritten Stock lag wurde sie bequem mit dem Lift erreicht. Das Erstaunen war groß bezüglich der Besonderheiten der Gaffel VIP-Lounge. Sie verfügt nicht nur über eine eigene Zapfanlage, sondern liegt genau auf der Mittellinie des Spielfeldes und direkt gegenüber der Lukas Podolski Lounge. Draußen wurden dann die bequemen Sitzplätze ausprobiert, ehe es dann zum letzten Punkt der Stadionführung ging – dem Kabinentrakt.

Den FC-Spielern ganz nah

Der Kabinentrakt ist wohl, das interessantes einer jeden Stadionführung. Kommt man so doch einmal in die sogenannten „heiligen Hallen“, wo sich die Spieler vor und nach dem Spiel aufhalten. Ein jeder Spieler hat hier seinen festen Platz und so konnte jeder einmal auf der Bank seines Lieblingsspielers sitzen. Erstaunt war man ob der Einfachheit der Kabinen.

Man hatte mehr Prunk erwartet. So waren die Umkleidebänke einfach gestaltet und der Boden mit rotem Linoleum versehen. Nebenan befanden sich zwei klassische rote Massagebänke sowie die Duschkabinen inklusive eines kleinen Erholungsbeckens.

Der Duschbereich der FC-Spieler.
Der Duschbereich der FC-Spieler.

Nach dem Kabinentrakt ging es noch einmal vorbei an den beiden Eingangstüren die zum Stadioninnenraum führen. Hier sind die beiden Türen mit dem Konterfei vom Hennes den 9 versehen. Für die FC-Spieler zeigt er sein kämpferisches Gesicht und für die Gäste Mannschaften sein Hinterteil. Was natürlich Absichtlich so gestaltet ist, soll es doch hier schon die gegnerische Mannschaft emotional treffen.

Der Eingangsbereich an dem Gäste- und FC- Spieler durch müssen, um ins Stadion zu gelangen.
Der Eingangsbereich an dem Gäste- und FC- Spieler durch müssen, um ins Stadion zu gelangen.

Lang ersehnte Wünsche gehen im FC-Shop in Erfüllung

Ein Mann mit Rollator steht vor dem FC-Wappen.
Der 1.FC Köln – einfach spürbar anders.

Anschließend besuchten einige Senioren den FC-Fanshop, welcher sich direkt an der Nordkurve befindet. Hier fanden einige endlich die ersehnte FC-Lampe, welche sie schon immer haben wollten. So fand die Führung einen perfekten Abschluss. Im Club-Astoria, nicht weit vom FC Stadion gelegen, wurden dann noch einmal die Erlebnisse ausgetauscht und Anekdoten aus früherer Zeit erzählt.

Wo man noch bei jedem Spiel seines FC Köln sich vorab mit Freunden getroffen hat, um gemeinsam ins Stadion zu fahren. Wo man viele Auswärtsfahrten mitgemacht hat oder als kleiner Stepke den alten FC Präsidenten Franz Kremer kennengelernt hat, um sich ein Autogramm zu holen. Und wer kann nicht die Meistermannschaft von 1978 auswendig sagen.

So verging die Zeit wie im Flug und wer nicht dabei sein konnte, dem sein schon einmal gesagt – es wird eine Wiederholung (Spiel) geben. Frau Bussenius, welche die Tagestouren bei ProVita organisiert und begleitet, freut sich schon jetzt darauf.

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