Hausnotruf, Notrufuhren oder mobiler Notruf derButler – drei Notrufsysteme mit derselben Intention: In einem Notfall schnellstmöglich Hilfe zu bekommen. Solche Geräte sind nicht nur für Senioren sinnvoll, sondern auch für jüngere Personen. Beispielsweise bei einer chronischen Krankheit oder kurz nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.
Doch welche Technik versteckt sich hinter diesen Notrufsystemen? Wie unterscheiden sie sich voneinander und welches ist das beste System? In den folgenden Zeilen erfahren Sie es.
Übrigens: Die Notrufgeräte von ProVita müssen Sie nur in die Steckdose einstecken und schon sind sie einsatzbereit. Bei Fragen und Problemen stehen wir Ihnen aber gerne zur Seite. Wir begleiten Sie auch, nachdem Ihr Gerät per Post bei Ihnen zu Hause eingetroffen ist.
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Wie funktioniert die Technik bei einem klassischen Hausnotruf für Senioren?
Ein klassischer Hausnotruf für Senioren besteht aus zwei Komponenten: einer Basisstation und einem Sender.
Der Sender, auch Funkfinger genannt, ist ein roter Notrufknopf. Er wird stets am Körper getragen, zum Beispiel als Halskette oder Armband. Der Notrufknopf ist wasserdicht, damit Sie auch beim Duschen und Baden abgesichert sind.
Die Basisstation steht idealerweise an zentraler Stelle in der Wohnung. Bei der Standortwahl sind Sie flexibel, denn Sie brauchen die Basisstation lediglich an eine Steckdose anzuschließen. Ein Telefonanschluss ist nicht nötig.
Bei unseren Hausnotrufen ist bereits eine SIM-Karte eingebaut. Diese ermöglicht eine anschlussunabhängige Notrufübermittlung über das Mobilfunknetz.
Das passiert im Notfall
Wenn Sie auf den roten Knopf Ihres Senders drücken, sendet dieser ein Funksignal an die Basisstation Ihres Hausnotrufs. Die Basisstation wählt die Notrufzentrale an. Über ein integriertes Mikrofon wird eine Sprechverbindung hergestellt, auch wenn Sie nicht direkt neben der Basisstation stehen. So können Sie der Notruf-Hotline Ihr Problem schildern, und diese organisiert rund um die Uhr die notwendige Hilfe.
Mit unseren Geräten können Sie bis zu etwa 50 Meter von der Basisstation entfernt einen Notruf absetzen – je nach baulichen Verhältnissen auch etwas weiter oder kürzer. Sie sind bei einem eventuellen Stromausfall bis zu 20 Stunden durch einen Akku geschützt.
Gut zu wissen
Der Hausnotruf kann bei einem Pflegegrad von der Pflegekasse übernommen werden. Wichtig ist, dass der Senior den Notrufsender immer trägt – auch beim Duschen oder Baden.
Die Basisstation des Hausnotrufs sollte deshalb so aufgestellt werden, dass aus allen wichtigen Bereichen der Wohnung ein Notruf möglich ist – zum Beispiel auch aus dem Keller oder Garten. Testen Sie dies am besten vorab.
Über Lautsprecher und Mikrofon der Basisstation kann direkt mit der Notrufzentrale gesprochen werden – auch ohne Telefon oder Handy. Die Sprachverbindung funktioniert meist aus mehreren Räumen der Wohnung. Da Reichweite und Sprachqualität von der Bauweise des Hauses abhängen, sollten Sie auch dies bei der Installation testen. Gibt es in einzelnen Räumen keinen Empfang oder keine ausreichende Sprachverbindung, kann eine Notrufuhr die bessere Lösung sein.
Wie funktioniert die Technik beim mobilen Notruf derButler?
DerButler eignet sich für aktive Menschen, die gerne unterwegs sind, aber auf die Vorteile eines klassischen Hausnotrufs nicht verzichten möchten. Besonders für preisbewusste Senioren ist derButler interessant: Bei vorhandenem Pflegegrad kann sich die Pflegekasse an den Kosten beteiligen.
DerButler besteht aus zwei Geräten: einem wasserfesten Funksender, den Sie am Handgelenk oder als Halsband tragen, und einem mobilen Empfangsgerät mit integrierter Freisprecheinrichtung. Per Knopfdruck werden Sie direkt mit der Notrufzentrale verbunden.
Was passiert bei Notfällen zu Hause?
Zu Hause bleibt das Empfangsgerät einfach in der Ladestation, die an eine herkömmliche Steckdose angeschlossen werden kann. Sie dient dann wie beim klassischen Hausnotruf als Basisstation, die an zentraler Stelle in der Wohnung stehen sollte. Auch dieses Gerät ist bereits mit einer SIM-Karte ausgestattet.
Verunfallen Sie zu Hause, drücken Sie auf den Knopf Ihres Funksenders, und Ihr Empfangsgerät kontaktiert die Notrufzentrale. Auch hier ist das Empfangsgerät mit einem Mikrofon ausgestattet. Die Sprechverbindung kann auch hergestellt werden, wenn Sie sich bis zu 50 Meter von Ihrem Empfangsgerät entfernt befinden. So kann unsere Notfall-Hotline schnell die notwendige Hilfe anfordern.
Was passiert bei Notfällen unterwegs?
Verlassen Sie Ihre vier Wände, nehmen Sie Ihr Empfangsgerät einfach mit. Es ist nur 43 Gramm schwer und so handlich, dass es selbst in Ihre Hosentasche passt. Wichtig ist, dass Sie das Gerät vorher auf der Ladestation aufgeladen haben. So hält der integrierte Akku bis zu drei Tage. Im Notfall drücken Sie auf den Knopf Ihres Funksenders und innerhalb von Sekunden wird mittels Mobilfunk der Sprechkontakt zur Notrufzentrale aufgebaut. So kann Ihnen ein qualifizierter Helfer in ganz Deutschland die notwendige Hilfe organisieren.
Damit diese noch schneller vor Ort ist, kann die Notrufzentrale Ihren Standort bestimmen. Die Ortung funktioniert je nach Standort über GPS, WLAN oder GSM. Durch LTE-Roaming nutzt das Notrufgerät derButler automatisch das am stärksten verfügbare Netz.
Wie funktioniert die Ortung genau?
Um den Standort zu ermitteln, nutzt derButler nicht nur GPS, sondern auch weitere Ortungsfunktionen. Welche Technologie zum Einsatz kommt, hängt davon ab, wo sich die Person gerade befindet.
- GPS (Global Positioning System): Diese Methode ist die genaueste, um eine Person zu tracken. Allerdings benötigt sie freien Himmel, da sie Signale von Satelliten erkennt.
- WLAN-Ortung (WiFi): Mit dieser Methode können Personen in Innenräumen oder in der Nähe von Gebäuden präzise geortet werden, da sie die Signalstärke bekannter WLAN-Router in der Umgebung nutzt.
- LBS (Location-Based Services) / Mobilfunknetz: Hier wird der Standort anhand von Funkzellen (Mobilfunkmasten) ermittelt. LBS ist weniger genau, dient aber als Backup, wenn GPS und WLAN nicht verfügbar sind.
Wie funktioniert die Technik bei unseren Notrufuhren?
Notrufuhren eignen sich für aktive Menschen, die häufig draußen oder auch mal alleine in der Natur sind. Denn mit ihnen kann deutschlandweit Hilfe per Knopfdruck angefordert werden. Ein weiterer Vorteil: Sie sehen wie schicke Armbanduhren oder Smartwatches aus. Doch dahinter verbirgt sich eine ausgeklügelte Technik, die im Notfall Leben retten kann.
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Der wichtigste Unterschied zum mobilen Notruf derButler: Notrufuhren bestehen aus nur einem Gerät – nämlich aus einer Uhr, die Sie stets am Handgelenk tragen. Lösen Sie damit einen Alarm aus, wird abhängig von Ihrem Abo eine Verbindung zu Ihren Angehörigen oder unserer Notrufzentrale aufgebaut. Die Notrufuhr verfügt über einen Lautsprecher und ein Mikrofon, sodass Sie der Notruf-Hotline oder Ihren Angehörigen Ihr Problem schildern können. Diese können dann die notwendigen Rettungsmaßnahmen einleiten.
Wie beim Notrufgerät derButler können auch unsere Uhren Samsung, Liberty und Limmex Ihren Standort in Echtzeit per GPS lokalisieren. Unsere Notrufuhren sind mit einer SIM-Karte ausgestattet und funktionieren ähnlich wie ein Mobilfunktelefon. Wichtig ist es, sie regelmäßig aufzuladen. Der Akku hält bis zu drei Tage.
Die wichtigsten technischen Daten einer Notrufuhr im Überblick
- Die Notrufuhr enthält eine SIM-Karte und funktioniert über das Mobilfunknetz.
- Beim Drücken des Notrufknopfs werden Angehörige oder eine Notrufzentrale alarmiert.
- Der Standort wird über GPS und Mobilfunkortung übertragen.
- Über Mikrofon und Lautsprecher kann direkt mit der Notrufzentrale oder den Angehörigen gesprochen werden.
- Die Technik besteht hauptsächlich aus Mobilfunkmodul, GPS, Akku und Notrufsoftware.
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