Mit dem Notrufarmband Hilfe rufen
Eingeschlafen bei ihrer Lieblingsserie im Fernsehen, wacht Maria S. kurz vor 21.00 Uhr in ihrem Sessel auf. Sie steht auf, um sich in der Küche etwas zu trinken zu holen. Mit dem Wasserglas in der Hand wird ihr plötzlich schwarz vor Augen.
Das Glas fällt ihr aus der Hand, sie versucht sich festzuhalten, rutscht stattdessen noch auf den nassen Fliesen der Küche aus und fällt in die Scherben. Verschwommen sieht sie Blut auf dem Boden. Allein aufstehen ist unmöglich. Glücklicherweise hat sie ihr Notrufarmband an und kann den roten Knopf drücken …
ProVita Notrufzentrale – Tagebucheintrag Nr. 2112343 vom 12.04.2020
- 20.48h: eingehender Notruf von Maria S., Leverkusen: sie liegt in der Küche auf dem Boden und braucht Hilfe, kann selbst nicht aufstehen
- 20.52h: Zuständiger Mitarbeiter der Vor-Ort-Hilfe beim Hausnotruf ist benachrichtigt
- 20.58h: Der Mitarbeiter hat den codierten Schlüssel der Wohnung von Maria S. aus dem Schlüsselsafe der regionalen Filiale der Vor-Ort-Hilfe entnommen und ist auf dem Weg
- 21.09h: Der Mitarbeiter der Vor-Ort-Hilfe trifft in der Wohnung ein und findet Maria S. stark blutend auf dem Boden liegend vor. Der Mitarbeiter verbindet sich mit der Notrufzentrale und fordert einen Rettungswagen an – hier dürfte medizinische Versorgung erforderlich sein.
- 21.23h: Der Rettungswagen trifft ein – der Notfallsanitäter diagnostiziert einen tiefen Schnitt, der genäht werden muss. Er stillt die Blutung, stellt sicher, dass Maria S. transportfähig ist und überwacht den Transport ins Krankenhaus.
- 21.46h: Der Mitarbeiter der Vor-Ort-Unterstützung fragt in der Notrufzentrale die Daten des nächsten Angehörigen ab und informiert telefonisch die Tochter über die Situation von Maria S. Anschließend erfolgt die Schlussmeldung an die Notrufzentrale.
- 23.52h: Der Mitarbeiter der Vor-Ort-Hilfe hat die Lichter ausgeschaltet, die Wohnung verschlossen und macht sich auf den Rückweg.
Es hätte ohne Hausnotruf auch anders laufen können!
Ohne ihr Notrufarmband hätte Maria S. die Nacht in ihrer Notlage verbringen müssen. Allein hätte sie sich nicht von der Stelle bewegen können, ihr Telefon stand unerreichbar für sie auf der Kommode im Flur. Frühestens 12 Stunden später, am folgenden Vormittag, hätte ihre Tochter, die ihr regelmäßig die Einkäufe vorbeibringt, sie immer noch am Boden liegend vorgefunden.
Blutend, ausgekühlt, völlig verkrampft, nach Stunden mit immer stärkeren Schmerzen – oder in einem noch schlimmeren Zustand. Einen Hausnotruf mit dem Notrufarmband gibt es bereits für monatlich 30 Euro – ab Pflegegrad 1 übernimmt die Pflegekasse häufig die Kosten. Es ist so einfach, zu helfen – und schlimme Folgen zu vermeiden!
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