Suche
0
0,00 €
Warenkorb
empty cart Ihr Warenkorb ist gerade leer! Return to Shop

Häufige Fehler in der Pflege von Angehörigen – und wie Sie diese vermeiden

Inhaltsverzeichnis
Noch Fragen? Wir helfen Ihnen gerne persönlich weiter.
Pflegende Angehörige machen häufig typische Fehler im Alltag. Pflegeexpertin Simone erklärt, wie Sie Überlastung vermeiden und Unterstützung richtig nutzen.
Das Wichtigste in Kürze

1. Veränderungen bei Pflegebedürftigen zu spät erkennen

Laut Simone, Pflegeberaterin bei unserem Partner hallo.care werden erste Anzeichen einer Pflegebedürftigkeit häufig übersehen. Dazu zählen etwa Vergesslichkeit, Verhaltensänderungen oder nachlassende Selbstpflege. „Oft spüren Angehörige, dass etwas nicht stimmt, sprechen es aber nicht an“, erklärt Simone.

Ihr Tipp: Veränderungen frühzeitig wahrnehmen, behutsam ansprechen und bei Unsicherheit eine Pflegeberatung nutzen.

Dieses Bild zeigt Pflegeberaterin Simone.
Simone arbeitet schon seit Jahrzehnten im Gesundheitswesen und ist Pflegeberaterin bei unserem Partner hallo.care.

2. Konflikte durch fehlende externe Unterstützung

Wenn Pflege innerhalb der Familie organisiert wird, entstehen schnell Spannungen. Schließlich ändern sich in Pflegesituationen die Rollen. Plötzlich sind die Eltern bedürftig und auf Hilfe angewiesen. Besonders kritisch wird es, wenn Entscheidungen allein im Familienkreis getroffen werden.

Simone empfiehlt, frühzeitig externe Fachstellen einzubeziehen – etwa Pflegestützpunkte oder hallo.care. Eine neutrale Pflegeberatung hilft, Konflikte zu vermeiden und klare Strukturen zu schaffen. „Häufig werden auch die Ratschläge von Fachleuten besser angenommen“, so Pflegeberaterin Simone.

Eine ältere Frau bekommt eine Pflegeberatung in ihrer Wohnung
Eine gute Pflegeberatung hilft, Konflikte zu vermeiden.

3. Pflegeaufwand wird häufig unterschätzt

Viele Angehörige erkennen laut Simone nicht, dass sie bereits umfangreiche Pflege leisten. Dadurch steigt die Belastung oft unbemerkt. Ein Pflegetagebuch hilft, Aufgaben und Zeitaufwand sichtbar zu machen und besser zu organisieren.


4. Leistungen der Pflegekasse bleiben ungenutzt

Ein häufiger Fehler ist es, vorhandene Leistungen der Pflegeversicherung nicht zu beantragen oder zu nutzen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Pflegegeld
  • Entlastungsbetrag
  • Verhinderungspflege
  • ambulante Dienste
  • Pflegeberatung nach § 7a SGB XI
  • Hilfsmittel wie Hausnotrufe

Simone betont, dass diese Leistungen den Pflegealltag deutlich erleichtern können: „Es ist deshalb wichtig, so früh wie möglich einen Pflegegrad zu beantragen, damit diese auch genutzt werden können.“

Gut zu wissen

Die Pflegekasse zahlt auch die monatlichen Kosten für einen Hausnotruf und unterstützt unseren mobilen Notruf „der Butler“. Unsere Notrufgeräte ermöglichen im Notfall schnelle Hilfe und ermöglichen ein längeres, selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden.

Notrufsysteme vergleichen –
jetzt passenden Notruf finden?

Die Notrufexperten von ProVita helfen Ihnen den richtigen Notruf für Ihre Situation zu finden.

✓ Kostenlos und unverbindlich
✓ Beratung zu Fördermöglichkeiten
✓ Übernahme der Antragstellung

 

Telefon 0221 46 78 19 87

5. Pflichtberatungen nach § 37.3 SGB XI werden vergessen

Regelmäßige Beratungseinsätze sind bei häuslicher Pflege gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch werden sie im Alltag häufig übersehen. „Viele Angehörige verlieren diese Termine im Alltag aus dem Blick“, so Simone.

Wichtig: Werden diese Beratungseinsätze nicht wahrgenommen, kann das Pflegegeld gekürzt werden.

Halbjährliche Pflegeberatung
nicht verpassen?

Ab Pflegegrad 2 ist die verpflichtende, regelmäßige Pflegeberatung vorgeschrieben, wenn Sie Pflegegeld erhalten.

Pflegegeld sichern – Kürzungen oder Streichungen vermeiden
Gesetzliche Vorgaben erfüllen
Überprüfung des Pflegegrades
Entlastung für pflegende Angehörige

6. Eigene Belastung wird unterschätzt

Pflegeexpertin Simone warnt besonders vor Überlastung. Viele Angehörige versuchen, Pflege, Beruf und Familie gleichzeitig zu stemmen. Das kann langfristig zu Erschöpfung oder Burnout führen.

Entlastung:

  • Pflegedienste
  • Verhinderungspflege
  • Pflegekurse
  • Selbsthilfegruppen

7. Wohnumfeld wird nicht angepasst

Sturzrisiken in der Wohnung werden häufig unterschätzt. Teppiche, Kabel oder ungeeignete Badezimmer erhöhen die Gefahr von Unfällen.

Die Pflegeversicherung unterstützt wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme ab Pflegegrad 1. Mit diesem Geld kann etwa die Badewanne zur barrierefreien Dusche umgebaut werden.

Älterer Mann liegt auf dem Boden im Wohnzimmer neben einem Gehstock
Ein Sturz kann schnell zu einem längeren Krankenhausaufenthalt führen.

8. Zu viel Hilfe nimmt Selbstständigkeit

Simone weist darauf hin, dass Angehörige oft zu viel übernehmen. Dadurch geht Selbstständigkeit verloren.

Besser ist es, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und Alltagsaufgaben so weit wie möglich selbst erledigen zu lassen. Das kann mehr Zeit in Anspruch nehmen, hilft aber, die körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu erhalten.


9. Pflege wird zu spät besprochen

Viele Familien sprechen erst über Pflege, wenn ein akuter Fall eintritt. Dann fehlen oft wichtige Regelungen. Simone empfiehlt, frühzeitig über Vorsorgevollmachten, Patientenverfügungen und Pflegeorganisation zu sprechen.


Fazit

Viele typische Fehler in der Pflege entstehen nicht aus mangelnder Fürsorge, sondern aus Überforderung und fehlender Information. Pflegeexpertin Simone rät daher, frühzeitig Unterstützung anzunehmen und die eigene Belastung ernst zu nehmen.

Unser Partner hallo.care unterstützt Sie dabei mit individueller Pflegeberatung und praktischer Hilfe im Alltag.

Unsere Pflegeberaterin empfiehlt:

„Erhalten Sie Pflegegeld? Dann denken Sie bitte daran, dass ab Pflegegrad 2 die halbjährliche Pflegeberatung gesetzlich vorgeschrieben ist.“

Picture of Redaktion ProVita
Redaktion ProVita

Das Online-Magazin von ProVita ist eine führende Informationsplattform rund ums Älter werden. Es bietet fundierte Artikel aus Bereichen wie Gesundheit, Pflege, Freizeit, Finanzen und Sicherheit, um das selbstbestimmte Leben im Alter zu unterstützen und bereichern.

Diesen Artikel teilen

Weitere aktuelle Artikel

Pflegende Angehörige machen häufig typische Fehler im Alltag. Pflegeexpertin Simone erklärt, wie Sie Überlastung vermeiden und Unterstützung richtig nutzen.

Die geplante Pflegereform 2027 könnte für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen einiges verändern. Pflegegeld, Pflegegrade und neue Pflegebudgets stehen auf dem Prüfstand. Was bedeutet das für die häusliche Pflege und wie können sich Betroffene darauf vorbereiten?

Ein Sturz oder eine akute Erkrankung – und plötzlich sind Mutter oder Vater auf Pflege angewiesen. Pflegeberaterin Simone erklärt die wichtigsten Schritte.

Kontakt

Sicherheit beginnt mit der richtigen Entscheidung. Lassen Sie sich von ProVita persönlich zum optimalen Notrufsystem und dem passenden Abo kostenfrei beraten.

Einfach Formular ausfüllen, absenden und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Datenschutz

HINWEIS: Bei einem Klick auf den Button SENDEN kommt es nicht zu einem Vertragsabschluss.

Kontakt

Sie benötigen mehr Informationen zur Pflegeberatung gemäß § 37.3 SGB XI ? Dann einfach Formular ausfüllen, absenden und unser Partner hallo.care setzt sich mit Ihnen in Verbindung.

Datenschutz

HINWEIS: Bei einem Klick auf den Button SENDEN kommt es nicht zu einem Vertragsabschluss.

Kontakt

Sie benötigen mehr Informationen zum ProVita-Hausnotrufservice? Dann einfach Formular ausfüllen, absenden und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

Datenschutz

HINWEIS: Bei einem Klick auf den Button SENDEN kommt es nicht zu einem Vertragsabschluss.

Informationsmaterial anfordern!

Informationsmaterial anfordern!

Einfach ausfüllen und 10% Rabatt sichern!​