Urlaub mit dem Rollator: Planung ist das A und O
Wenn Sie einen Urlaub mit dem Rollator planen, ist eine sorgfältige Vorbereitung entscheidend. Egal, ob es sich um einen Kurztrip auf dem Land oder eine Kreuzfahrt handelt – eine detaillierte Planung erleichtert vieles.
Zunächst sollten Sie klären, wohin die Reise gehen soll und welches Transportmittel am besten geeignet ist. Ob Bahn, Bus oder Flugzeug – Menschen mit Behinderungen können die meisten Verkehrsmittel nutzen. Auch gibt es Reiseanbieter, die sich auf barrierefreie Angebote spezialisiert haben. Unter diesem Link erhalten Sie zudem wertvolle Tipps für barrierefreie Ausflugsziele in der Nähe.
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Urlaub mit dem Rollator-Tipp: Begleitung ist von Vorteil
Obwohl ein Urlaub mit dem Rollator heute gut möglich ist, ist es oft ratsam, eine Begleitperson dabei zu haben. Dies kann ein Familienmitglied oder ein Freund sein. Auch gibt es Reiseveranstalter, die sich auf Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen spezialisiert haben.
Oft gibt es für Begleitpersonen vergünstigte Angebote – es lohnt sich, danach zu fragen. Barrierefreie Reisen und Reisen für Senioren mit Rollator erfordern zwar sorgfältige Planung, sind jedoch mit der richtigen Organisation gut machbar.
Urlaub mit dem Rollator: Checkliste
- Wo soll die Reise hingehen, und welcher Rollator eignet sich dafür?
- Wird eine zusätzliche Ausrüstung gebraucht?
- Ist ein Outdoor- und/oder Indoor-Rollator erforderlich?
- Wann wurde der Rollator zuletzt gewartet?
- Sind die Unterkünfte mit dem Rollator zu erreichen oder gibt es Barrieren?
Es ist ratsam, die Reise schrittweise zu planen und potenzielle Hindernisse zu berücksichtigen, etwa Eingänge von Flugzeugen, Zügen oder steile Rampen bei Schiffen.
Der passende Rollator für die Reise
Unabhängig davon, ob Sie sich für einen kompakten Indoor-Rollator oder ein robustes Outdoor-Modell entscheiden, sollte der Rollator klapp- oder faltbar sein und wenig wiegen.
Moderne Leichtgewichtrollatoren aus Carbon oder Aluminium mit größeren Rädern bieten optimale Flexibilität und können in den meisten Transportmitteln problemlos verstaut werden. Die größeren Räder, oft mit Luftbereifung, sorgen für Komfort und Sicherheit, insbesondere bei Ausflügen oder Spaziergängen.
Hochwertigere Rollator-Modelle verfügen über Vollreifen mit Profilierung für Geländeausflüge und bieten eine höhere Pannensicherheit. Einige Rollatoren haben klappbare Sitzflächen, ideal für Pausen und Ausblicke auf die Natur. Doppelt faltbare Reiserollatoren passen sogar in ein Flugzeugfach. Modelle mit Multifunktionsbremsen, gepolsterten Sitzen, Gehstützenhaltern und praktischen Reisetaschen sind ideale Reisebegleiter, die auch auf längeren Strecken Sicherheit und Komfort bieten.
Barrierefrei unterwegs mit dem Rollator: Tipps für Auto, Bahn, Flugzeug, Schiff und Hotel
Der Urlaub mit dem Rollator erfordert eine sorgfältige Planung, aber dank moderner Unterstützungsmöglichkeiten ist dies problemlos möglich. Egal, ob Sie mit dem Auto, der Bahn, dem Flugzeug, dem Schiff oder im Hotel unterwegs sind.
Urlaub mit dem Rollator – mit dem Auto unterwegs

Autoreisen gestalten sich in der Regel sehr einfach. Ist der Rollator erst einmal zusammengeklappt und im Kofferraum verstaut, steht einer entspannten Autofahrt nichts im Weg. Viele Raststätten und Tankstellen sind barrierefrei ausgestattet und berücksichtigen die Bedürfnisse von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen.
Urlaub mit dem Rollator per Bus oder Bahn

Reisen mit Bahn oder Bus benötigen meist eine sorgfältigere Vorbereitung, da unterwegs Unterstützung notwendig sein kann. Die Deutsche Bahn stellt hierfür einen „Leitfaden zur Mitnahme orthopädischer Hilfsmittel“ bereit. Zusätzlich hilft der Gepäckservice nicht nur beim Verstauen des Rollators, sondern auch beim Ein- und Aussteigen. Deshalb empfiehlt es sich, etwas früher am Bahnhof einzutreffen und rechtzeitig das Servicepersonal um Unterstützung zu bitten.
Urlaub mit dem Rollator im Flugzeug

Das Fliegen stellt für Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit heutzutage in der Regel kein Hindernis mehr dar. Innerhalb der EU sind Flughäfen und Fluggesellschaften sogar gesetzlich verpflichtet, auf die Bedürfnisse von Reisenden mit Behinderung einzugehen und entsprechende Hilfen bereitzustellen.
Für Seniorinnen und Senioren mit Rollator – ebenso wie für Rollstuhlnutzende – gibt es spezielle Betreuungscodes, die den individuellen Unterstützungsbedarf kennzeichnen:
WCHR: Der Passagier kann Treppen selbstständig bewältigen und eigenständig ein- und aussteigen, benötigt jedoch eine Gehhilfe oder einen Rollator.
WCHS: Treppensteigen ist ohne Hilfe nicht möglich, eine Gehhilfe wird benötigt; während des Fluges ist jedoch keine besondere Betreuung erforderlich.
WCHP: Die Einschränkung betrifft die unteren Gliedmaßen, die betroffene Person ist zwar überwiegend selbstständig, benötigt an Bord aber Unterstützung.
WCMP: Der Reisende führt einen handbetriebenen Rollstuhl mit sich.
WCBD: Der Reisende nutzt einen Rollstuhl mit Trockenzellen-Batterie.
Damit die Reise reibungslos verläuft, sollte frühzeitig Kontakt mit der jeweiligen Fluggesellschaft aufgenommen und der Unterstützungsbedarf angemeldet werden. Kommt es zu Problemen oder wird der Rollator beschädigt, kann man sich an die „Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr“ wenden.
Urlaub mit dem Rollator auf dem Schiff

Für Schiffsreisen innerhalb der EU gelten gesetzliche Vorgaben zur Barrierefreiheit. Vor allem große Häfen und Kreuzfahrtgesellschaften sind gut auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern und Rollatornutzern vorbereitet. Ob es sich um eine Fährüberfahrt nach Großbritannien, eine Kreuzfahrt oder einen Segeltörn handelt – der Rollator kann problemlos mitgenommen werden. Zu beachten ist jedoch, dass kleinere regionale Anbieter oft weniger gut ausgestattet sind als große Reedereien.
Eine sorgfältige Planung ist deshalb auch bei Schiffsreisen unerlässlich. Viele Veranstalter stellen einen kostenfreien Unterstützungsservice bereit, der allerdings vorab gebucht werden muss. In der Regel sind die Kabinen barrierefrei gestaltet, sodass auch ein Rollator problemlos verstaut werden kann. Da der Zugang zu den Schiffen häufig über etwas steilere Rampen erfolgt, empfiehlt es sich, frühzeitig Hilfe zu organisieren.
Urlaub mit Rollator im Hotel

Die Auswahl eines geeigneten Hotels ist entscheidend für einen unbeschwerten Aufenthalt. Kontaktieren Sie das Hotel im Vorfeld und klären Sie, ob alle Bereiche des Hotels zugänglich sind, einschließlich Zufahrt, Rezeption, Aufzüge, Sportbereich, Restaurant und Ihr Zimmer. Es gibt zahlreiche Behindertenhotels, die speziell auf den Urlaub mit dem Rollator abgestimmt sind.
Checkliste: Urlaub mit Rollator
- Vor dem Start in den Urlaub sollten Sie prüfen, welcher Rollator für die Reise am besten geeignet ist und ob es am Zielort besondere Gegebenheiten zu beachten gibt.
- Planen Sie die Reise möglichst detailliert und nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu Reiseveranstaltern oder Verkehrsanbietern auf – oft stehen kostenfreie Unterstützungsangebote zur Verfügung.
- Empfehlenswert ist zudem eine Reisebegleitung, die bei Bedarf helfen kann.
- Lassen Sie den Rollator vor der Abfahrt von einem Fachhändler überprüfen, insbesondere Bremsen und Klappmechanismus sollten zuverlässig funktionieren.
- Bedenken Sie außerdem, dass vor allem große Reiseveranstalter, Flughäfen und ähnliche Einrichtungen besser auf die Anforderungen von Menschen mit körperlichen Einschränkungen vorbereitet sind.
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