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Was ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Ein älterer Demenzpatient. Das ist der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz
Inhaltsverzeichnis
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Bei Demenz denken viele gleich an Alzheimer. Umgangssprachlich wird oft zwischen den zwei Begriffen nicht unterschieden. Doch es handelt sich um verschiedene Krankheitsbilder. Dieser Artikel erklärt Ihnen, was der Unterschied zwischen Demenz und Alzheimer ist. Lernen Sie mehr über die Symptome, Diagnosen und Behandlung!
Das Wichtigste in Kürze

Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Alzheimer und Demenz

Der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz besteht in der Ursache: während Alzheimer durch den Verlust von Nervenzellen und Gehirngewebe aufgrund von Alzheimer Plaques entsteht, wird bei Demenzkrankheit die Durchblutung des Gehirns gestört. Die Symptome und Auswirkungen auf die Betroffenen sind aber nahezu identisch.

Viele Dinge sind ähnlich

Der Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz beschränkt sich also auf die Ursache der Krankheit. Gemeinsamkeiten gibt es allerdings viele.

Beide Krankheiten rufen ein Absterben der Nervenzellen im Gehirn hervor, was meist mit dem Tod endet. Des Weiteren verlieren die Patienten sowohl Orientierungsvermögen als auch sämtliche Erinnerungen.

 

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Was ist Alzheimer?

Alzheimer ist eine spezielle Form der Demenz, die durch den Verlust von Nervenzellen und Verbindungen im Gehirn verursacht wird. Dies führt zu Gedächtnisverlust, Verwirrung und Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben. Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Demenzfälle Alzheimer sind, da es viele verschiedene Arten von Demenz gibt.

Alzheimer ist jedoch mit 60 Prozent die häufigste Erkrankungsform und betrifft in der Regel Menschen über 65 Jahre. Es gibt keine Heilung für Alzheimer, aber es gibt Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Es ist wichtig, frühzeitig auf mögliche Anzeichen von Alzheimer zu achten und medizinische Hilfe zu suchen, um die bestmögliche Unterstützung zu erhalten.


Was ist Demenz

Demenz ist ein Begriff, der oft mit Alzheimer verwechselt wird. Dabei handelt es sich jedoch um zwei unterschiedliche Dinge. Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, die zu einem fortschreitenden Verlust der geistigen Fähigkeiten führen.

Alzheimer ist eine Form der Demenz und die häufigste Ursache für diese Erkrankung. Typische Symptome von Demenz sind Gedächtnisverlust, Orientierungsprobleme, Sprachstörungen und Verhaltensänderungen. Es ist wichtig zu verstehen, dass Demenz nicht nur ältere Menschen betrifft, sondern auch jüngere Menschen betroffen sein können.

Es gibt derzeit keine Heilung für Demenz, aber es gibt Maßnahmen, die dazu beitragen können, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern, um mit Demenz so lange wie möglich zu Hause zu leben.


Demenzformen im Überblick

Die Alzheimer-Demenz ist am weitesten verbreitet. Rund 60 Prozent aller Demenzkranken leiden darunter. Die zweithäufigste Form ist die vaskuläre Demenz, die auf Durchblutungsstörungen des Gehirns zurückgeht.

Diese beiden Demenzerkrankungen können auch kombiniert auftreten und sich als Mischform zeigen. Zu den selteneren Demenzformen zählen zum Beispiel die Parkinson-Demenz sowie medikamentös bedingte oder stoffwechselbedingte Demenzen.

Überblick: Demenzformen und ihre Verbreitung

  • Alzheimer-Demenz: ca. 60 %
  • Vaskuläre (gefäßbedingte) Demenz: ca. 15 %
  • Mischform: Alzheimer und Vaskuläre Demenz: ca. 15 %
  • Weitere Demenzformen (ca. 10 %): z. B. Lewy-Körperchen-Demenz, Parkinson-Demenz, frontotemporale Demenz, medikamentös bedingte Demenz, stoffwechselbedingte Demenz, Demenz infolge eines Schädel-Hirn-Traumas.

Woran erkennt man Alzheimer oder Demenz?

Typische Symptome sind Gedächtnisverlust, Orientierungsprobleme und Veränderungen im Verhalten. Bei Alzheimer treten diese Symptome in der Regel schleichend auf und werden im Verlauf der Krankheit immer stärker. Es kann auch zu Sprachstörungen und Verhaltensauffälligkeiten kommen.

Es ist wichtig, dass eine Diagnose von einem Arzt gestellt wird, der sich auf Demenz spezialisiert hat. Wenn Sie bei einer Person Anzeichen von Demenz bemerken, sollten Sie sie ermutigen, sich ärztlich untersuchen zu lassen. Eine frühzeitige Diagnose kann dazu beitragen, dass die Krankheit besser behandelt werden kann.

Anzeichen, die auf eine Alzheimer-Erkrankung deuten

In der Medizin werden zehn Anzeichen genannt, die darauf hindeuten, dass eine Person an Alzheimer erkrankt ist. Dazu gehören:

  • Gedächtnislücken, die allerdings vom Kurzzeitgedächtnis ausgehen
  • Schwierigkeiten beim Problemlösen und planen
  • Gewohnte Tätigkeiten fallen plötzlich schwer
  • Räumliche und zeitliche Orientierung fällt schwer
  • Wahrnehmungsstörungen
  • Sprach- und Schreibschwäche
  • Gegenstände werden verlegt
  • Urteilsvermögen ist eingeschränkt
  • Eigeninitiative schwindet, verbunden mit Rückzug aus dem sozialen Leben
  • Persönlichkeits- und Verhaltensveränderungen, wie Stimmungsschwankungen oder aggressivem Verhalten

Was ist schlimmer, Demenz oder Alzheimer?

Wie schon vorher erwähnt, verwenden viele Menschen die Begriffe synonym, aber tatsächlich ist Alzheimer eine Form der Demenz. Demenz ist ein Oberbegriff für verschiedene Krankheiten, die das Gehirn beeinträchtigen und zu Gedächtnisverlust, Verwirrung und anderen Symptomen führen können.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Demenz und Alzheimer beides schwere Erkrankungen sind, die das Leben des Betroffenen und seiner Angehörigen stark beeinträchtigen können. Es gibt keine Heilung für Demenz oder Alzheimer, aber es gibt Behandlungsmöglichkeiten, die den Verlauf der Krankheit verlangsamen und die Lebensqualität verbessern können.


Wie kann man gegen Alzheimer-Demenz vorbeugen?

Sie möchten Demenz vorbeugen? Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um Ihr Gehirn gesund zu halten. Eine Möglichkeit ist regelmäßige körperliche Aktivität. Bewegung fördert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns, was wiederum das Risiko für Demenz reduzieren kann.

Auch eine ausgewogene Ernährung ist wichtig. Vermeiden Sie zu viel Zucker und Fett und setzen Sie stattdessen auf Obst, Gemüse und Vollkornprodukte. Zudem sollten Sie Ihr Gehirn mit Gedächtnistraining regelmäßig fordern.

Lösen Sie Rätsel, lernen Sie eine neue Sprache oder ein Instrument. All das kann dazu beitragen, dass Ihr Gehirn fit bleibt und sich neue Verbindungen bilden.

Und nicht zuletzt: Vermeiden Sie Stress und sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Denn auch das hat Auswirkungen auf die Gesundheit Ihres Gehirns.


Lebenserwartung bei Alzheimer-Demenz 

Es gibt keine genaue Antwort darauf. Die Lebenserwartung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Alter bei Diagnosestellung, dem allgemeinen Gesundheitszustand, der Schwere der Symptome und dem Zugang zu medizinischer Versorgung.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Alzheimer-Demenz eine fortschreitende Erkrankung ist, die im Laufe der Zeit immer schlimmer wird. In späteren Stadien kann es zu Komplikationen wie Lungenentzündung oder Stürzen kommen, die das Leben verkürzen können. Es ist daher wichtig, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen und eine angemessene Behandlung zu erhalten, um die Lebensqualität zu verbessern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Sowie die Wohnung des Demenzkranken sicher zu machen.


Fazit: Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz

Alzheimer ist eine Form der Demenz, aber nicht alle Demenzerkrankungen sind Alzheimer. Ein Unterschied zwischen Alzheimer und Demenz liegt vor allem in der Ursache. Alzheimer ist eine weit verbreitete Unterform der Demenz.

Etwa 60% aller Demenzkranken erkranken an Alzheimer, was für Verwirrung in den Begriffen sorgt. Es ist wichtig, sich bewusst zu sein, dass es viele verschiedene Arten von Demenz gibt, die alle unterschiedlichen Symptome und Ursachen haben können.

Auch können die Symptome und der Verlauf der Erkrankung bei jedem Menschen unterschiedlich sein. Wenn Sie jemanden kennen, der von Alzheimer oder Demenz betroffen ist, ist es wichtig, Unterstützung und Verständnis zu zeigen und sich um denjenigen zu kümmern.

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