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Das sollten Sie über Lesehilfen wissen

Ein älterer Mann liest mit einer Leselupe einen Text.
Inhaltsverzeichnis
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Wenn die Sehkraft nachlässt, wird es oft schwierig Kleingedrucktes zu lesen. Lesehilfen vergrößern Texte, Bilder und andere Gegenstände optisch, damit Sie in jeder Situation den Überblick behalten.
Das Wichtigste in Kürze

Lesehilfen verbessern Ihre Lebensqualität

Ob beim Zeitungslesen, beim Schmökern in einem spannenden Roman oder beim Blick auf ein Preisschild – kleine Schrift gehört zum Alltag vieler älterer Menschen. Da die Sehkraft mit den Jahren häufig abnimmt, werden Lesehilfen zu einem wertvollen Begleiter, der den Alltag erleichtert. Für zahlreiche Senioren sind sie unverzichtbar geworden.

Ein nachlassendes Sehvermögen kann die Lebensqualität erheblich einschränken. Mit einer passenden Lesehilfe gewinnen Sie ein Stück Selbstständigkeit zurück und entlasten zugleich Ihre Augen. Die Auswahl ist groß: von klassischen Lupen bis hin zu modernen elektronischen Varianten stehen unterschiedliche Modelle und Ausführungen zur Verfügung.

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Was sind Lesehilfen?

Lesehilfen sind Hilfsmittel, die dazu dienen, das Lesen zu erleichtern oder zu unterstützen. Nötig ist dies im Alter vor allem bei kleingedruckten Texten. Wer sich nur schwer an eine Brille gewöhnen kann, profitiert davon besonders. 

Lesehilfen können verschiedenen Zwecken dienen, je nach den Bedürfnissen der Person, die sie verwendet. Viele dieser praktischen Hilfen sind mit LED-Leuchten für eine angenehme Helligkeit beim Lesen ausgestattet. Auch elektronische Lesehilfen sind erhältlich.

Die Auswahl der geeigneten Lesehilfe hängt von den individuellen Bedürfnissen und Einschränkungen ab, sei es aufgrund von Sehproblemen, Leseschwierigkeiten oder anderen gesundheitlichen Herausforderungen.

Für wen eignen sich Lesehilfen?

Lesehilfen können sich für eine Vielzahl von Menschen eignen, die unterschiedliche Herausforderungen beim Lesen haben. So auch für Menschen, die bereits schon eine Brille besitzen. Hauptgrund für die meisten Menschen ist die verringerte Sehleistung im Alter, durch die oft die Kurzsichtigkeit beeinträchtigt wird. Auch bei Grüner oder Grauer Star kann eine Lesehilfe ein sehr nützliches Hilfsmittel sein.

Weiterhin kann eine Lesehilfe auch bei Erkrankungen der Netzhaut abhelfen. Ebenso unterstützen Lesehilfen bei Augenverletzungen nach einer Operation oder einem Unfall für einen zeitlich begrenzten Rahmen.

Hier sind einige Gruppen von Personen, für die Lesehilfen nützlich sein können:

  • Menschen mit Sehschwächen oder Sehbehinderungen
  • Personen mit Lernschwierigkeiten im Lesen
  • Ältere Menschen
  • Personen mit Augenmüdigkeit oder -belastung
  • Personen mit motorischen Beeinträchtigungen
  • Personen mit Konzentrationsschwierigkeiten
  • Menschen mit Sprachbarrieren

Es ist wichtig zu beachten, dass die Auswahl der richtigen Lesehilfe immer von den individuellen Bedürfnissen und Herausforderungen des Trägers oder der Trägerin abhängt. Eine genaue Diagnose oder Beratung durch Fachleute im Gesundheits- oder Bildungsbereich kann helfen, die am besten geeigneten Lesehilfen für eine bestimmte Person zu identifizieren.


Welche Lesehilfen gibt es?

Auf dem Markt befinden sich eine ganze Bandbreite an Hilfsmittel, die Sie bei Ihrer Leseschwäche unterstützen. Dazu gehören unter anderem:

Brillen

Lesebrillen: Korrigieren Sehprobleme wie Weitsichtigkeit oder Alterssichtigkeit.
Bildschirmbrillen: Reduzieren die Belastung der Augen bei der Arbeit am Computer.

Lupen

Handlupen: Vergrößern Text oder Objekte für eine bessere Sicht.
Leselupen: Spezielle Lupen für das Lesen von Büchern oder anderen gedruckten Materialien.

Elektronische Lesegeräte

Bildschirmlesegeräte: Verwenden Technologien wie Texterkennung, um gedruckten Text in Sprache umzuwandeln, der dann vorgelesen wird.
Digitale Lesegeräte: E-Reader mit anpassbaren Textgrößen und Hintergrundbeleuchtung.

Schriftvergrößerungssoftware

Computer- und Smartphone-Apps: Vergrößern den Bildschirmtext für Menschen mit Sehproblemen.

Audiobücher und Hörbücher

Aufgezeichnete Bücher: Erlauben es, Bücher durch Zuhören zu konsumieren, was besonders für Menschen mit Sehproblemen oder Leseunlust nützlich sein kann.

Spezielle Schriftarten und Lesematerialien

Große Schriftarten: Erleichtern das Lesen für Menschen mit Sehproblemen.
Spezielle Kontrastmaterialien: Verbessern die Lesbarkeit für Personen mit Sehbeschwerden.

Leselampen

Verstellbare Lampen: Bieten zusätzliche Beleuchtung für das Lesen und reduzieren die Belastung der Augen.

Augenbewegungs- und Kopfsteuerungstechnologien

Technologien für Menschen mit motorischen Beeinträchtigungen: Erlauben das Umblättern von Seiten oder die Steuerung von Lesegeräten durch Augenbewegungen oder Kopfbewegungen.

Farbfilterbrillen

Spezielle Brillen mit Farbfiltern: Können für Menschen mit bestimmten Sehproblemen oder Leseschwierigkeiten hilfreich sein.

Buchstützen und Leseständer

Halten Bücher offen: Verbessern die Sichtbarkeit und erleichtern das Lesen für Menschen mit eingeschränkter Handbeweglichkeit.

Bei einer solch großen Auswahl ist es wichtig, die richtige zu finden. Vor dem Kauf sollten Sie vor allem überlegen, wofür genau die Lesehilfe genutzt werden soll.

Ein wichtiger Lesehilfe Tipp: Probieren Sie verschiedene Hilfen aus. Dies ist oft bei Bekannten oder auch im Geschäft möglich.

Ein weiterer Lesehilfe Tipp: Wenn Sie eine Brille tragen, beeinflusst dies ebenfalls oft die Entscheidung.


Die klassische Leselupe

Klassische Leselupen sind handgehaltene optische Vergrößerungsinstrumente, die dazu dienen, Text oder andere kleine Details zu vergrößern und somit das Lesen zu erleichtern. Sie sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich und können je nach Bedarf unterschiedliche Merkmale aufweisen.

Eine klassische Leselupe ist in der Regel handlich und leicht, was ihre Benutzung für längere Zeit erleichtert. Je nach Modell können Leselupen unterschiedliche Vergrößerungsstufen bieten, um den Bedürfnissen verschiedener Benutzer gerecht zu werden. Einige Leselupen verfügen dabei auch über eingebaute Lichtquellen, um das Lesen bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern.

Damit die Lupe vom Nutzer bequem über den Text gehalten und bewegt werden kann, verfügt sie über einen Handgriff. Moderne Leselupen verwenden asphärische Linsen, die eine verzerrungsfreie Vergrößerung bieten und eine klare Sicht auf den Text ermöglichen.

Zusätzliche verfügen besondere Leselupen über zusätzliche Funktionen wie eingebaute Lineale oder Markierungen für eine genauere Navigation durch den Text bieten.

Klassische Leselupen sind besonders nützlich für Menschen mit Sehproblemen, die Schwierigkeiten haben, kleine Schriften zu lesen. Sie sind einfach zu bedienen und können in verschiedenen Situationen, wie beim Lesen von Büchern, Zeitungen, Etiketten oder anderen gedruckten Materialien, hilfreich sein.


Spezielle Leselupen

Tischlupen sind besonders nützlich für Aufgaben, bei denen eine Handlupe möglicherweise unpraktisch ist oder wenn eine längere Betrachtung erforderlich ist. Tischlupen werden auf einer festen Basis befestigt, normalerweise mit einem Arm oder einer Halterung, die es ermöglicht, die Lupe über den zu betrachtenden Gegenstand zu positionieren.

Viele Tischlupen haben verstellbare Arme oder Halterungen, die es dem Benutzer ermöglichen, die Position und den Abstand der Lupe zum Objekt anzupassen. Dabei sind viele Tischlupen mit eingebauten Lichtquellen ausgestattet, um die Beleuchtung des betrachteten Objekts zu verbessern. Je nach Modell können Tischlupen unterschiedliche Vergrößerungsstufen bieten, um den Anforderungen verschiedener Benutzer gerecht zu werden.

Sie sind so konzipiert, dass sie auf dem Tisch stabil stehen, was eine freihändige Betrachtung ermöglicht. Dazu können Sie mit einer Tischlupe einen größeren Bereich betrachten. Tischlupen sind besonders beliebt in Bereichen wie Handwerk, Hobby, Schmuckherstellung, Uhrmacherei und anderen Aktivitäten, bei denen eine genaue Betrachtung kleiner Details erforderlich ist. Sie bieten eine stabilere Plattform als handgehaltene Lupen und ermöglichen es dem Benutzer, beide Hände frei zu verwenden. Preislich sollten Sie für eine Tischlupe mit circa 25 Euro rechnen.


Elektronische Lesehilfen

Elektronische Lesehilfen sind ebenfalls vergrößernde Sehhilfen mit verschiedenen Funktionen. Angenehm für Senioren ist die leichte Bedienung. Über den Bildschirm kann ein Text bis zu 32-fach vergrößert werden. Obwohl das Display recht klein ist, bildet ein Weitwinkelobjektiv eine große Fläche wie ein A4-Blatt mit scharfem Bild ab. Der Bildschirm verfügt über eine LED-Beleuchtung sowie verschiedene Farbeinstellungen.

Die Geräte sind klein und kompakt, sodass sie problemlos in eine Handtasche passen und dadurch auch für unterwegs geeignet sind. Zum Abstellen des Geräts sind elektronische Lesehilfen oft mit einem Standfuß ausgestattet. Einige Modelle sind über ein Kabel an einen Fernseher oder Computer-Bildschirm anschließbar, um den vergrößerten Text auf dem großen Bildschirm zu lesen. Die Preise für einfache Modelle beginnen bei circa 70 Euro.


Wer bezahlt Lesehilfen?

Die Preise für Lesehilfen sind abhängig von Modell, Ausstattung und Material. Einfache Lupen sind bereits ab etwa 12 Euro auf dem Markt, während hochpreisige elektronische Lesehilfen bis zu mehrere hundert Euro kosten können.

Hilfsmittel zählen zu den Pflichtleistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung. Sehhilfen wie Lupen sind als Hilfsmittel gelistet und werden daher bezuschusst. Ob Ihre Krankenkasse die Kosten für anerkannte Hilfsmittel übernimmt oder bezuschusst, hängt jedoch von verschiedenen Voraussetzungen ab:

  • So benötigen Sie zunächst eine augenärztliche Verordnung. In dem Rezept wird der Grund für die Notwendigkeit des Hilfsmittels wie beispielsweise eine Krankheit festgehalten.
  • Darüber hinaus besteht Ihr Anspruch auf eine Förderung, wenn der Antragsteller geistig und körperlich in der Lage ist, das Hilfsmittel eigenständig zu bedienen.
  • Auch die Kosten für die Ausbildung im Gebrauch der Hilfsmittel können von der Krankenversicherung bzw. anderen Kostenträgern übernommen werden. Gerade bei elektronischen Hilfsmitteln oder moderner Kommunikationstechnik ist das oft entscheidend.
  • Um finanzielle Unterstützung zu erhalten, stellen Sie einen Antrag bei der Krankenkasse. Im Einzelfall sind auch andere Kostenträger, z.B. Rentenversicherung, Unfallversicherung, Sozialhilfeträger oder Integrationsämter, zuständig.

So finden Sie die passende Lesehilfe

Um die richtige Lesehilfe zu finden, ist es essentiell, sich umfassend zu informieren. Wir empfehlen Ihnen dafür die folgenden vier Punkte zu beachten:

  • Dazu gehört zuerst einmal das Probetragen. In einem Sanitätshaus oder beim Optiker können Sie unterschiedliche Modelle testen und anprobieren.
  • Äußerst wichtig ist der Grad der Vergrößerung, damit Sie die Schrift entsprechend Ihren Wünschen vergrößern können.
  • Auch an eine Befestigungsmöglichkeit sollten Sie denken. Schließlich möchte Sie es beim Lesen auch bequem haben.
  • Achten Sie darauf, dass Sie Ihre neue Lesehilfe bei Bedarf auch problemlos mitnehmen können.

Wichtiger Tipp zum Abschluss

Wer Probleme mit seinen Augen hat sollte sein Heim immer gut ausleuchten. Denn sonst wird schnell wird manch dunkle Stelle im Haus zur Stolperfalle. Bei einem Sturz sichert Sie ein mobiler Notruf ab. Mit ihm können Sie sofort und überall Hilfe herbei holen.

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