Das Wichtigste in Kürze
- Garten sicher gestalten: Ebenerdige Wege, gute Beleuchtung, Rampen und stabile Sitzgelegenheiten helfen, Stürze zu vermeiden.
- Gartenarbeit erleichtern: Hochbeete, ergonomische Gartengeräte und pflegeleichte Pflanzen schonen die Kräfte und fördern die Selbstständigkeit.
- Für Notfälle vorsorgen: Mobile Notrufgeräte ermöglichen es, im Garten oder unterwegs Hilfe anzufordern. ProVita Assist bietet zusätzlich persönliche Unterstützung vor Ort.
„Mein Garten ist alles, was mir bleibt“
Um Annas Haus blühen die Blumen in voller Pracht. In einem Hochbeet wachsen Erdbeeren, an der Hauswand Tomatenstauden. Besonders gerne sitzt Anna auf der alten Bank unter dem knorrigen Apfelbaum. Mit ihrem Rollator kommt die 86-Jährige in ihrem Garten gut zurecht. Schließlich hat sie rechtzeitig Rampen anbringen lassen.
Kleine Arbeiten erledigt sie selbst. Den Rest macht der Gärtner. „Mein Garten ist mein ganzer Stolz. Er ist alles, was mir bleibt“, sagt Anna.
So wie unserem Fallbeispiel Anna geht es vielen älteren Menschen, weiß Karoline Bussenius. Als Pflegeberaterin bei unserem Partner hallo.care hat sie Hunderte Senioren mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen besucht: „Unterwegs ist es für ältere Menschen oft beschwerlich. Manche sind dermaßen eingeschränkt, dass sie ohne Hilfe das Haus nicht mehr verlassen können.“

Für den Garten geben Senioren viel Geld aus
Deshalb ist es für viele Senioren zu Hause am schönsten. „Wer einen Garten hat, verbringt natürlich viel Zeit dort – er ist ein Happy Place oder Wohlfühlort“, sagt Karoline Bussenius. Was ihr immer wieder auffällt: „Für ihren Garten sind Senioren bereit, Geld auszugeben.“
Viele haben deshalb einen Gärtner oder einen Gartendienst engagiert, damit die grüne Oase gut in Schuss bleibt. „Kleinere Gartenarbeiten machen älteren Menschen oft große Freude.“ Auch an eine altersgerechte Gartengestaltung denken laut Bussenius viele: „Rampen sind das wichtigste Hilfsmittel im Garten – diese können bei Vorliegen eines Pflegegrades sogar von der Pflegekasse bezahlt werden.“
Wie wird der Garten sicherer? 12 Tipps
Doch es gibt noch weitere Maßnahmen, die den Garten zu einem sicheren Ort machen:
- Stolperfallen beseitigen: Gartenwege sollten eben und frei von hochstehenden Platten, Wurzeln, herumliegenden Ästen oder Gartenschläuchen sein.
- Rutschfeste Wege anlegen: Lose Kieswege, glatte Steinplatten und moosbewachsene Flächen können gefährlich werden. Ein fester, rutschhemmender Belag bietet mehr Halt.
- Für gute Beleuchtung sorgen: Bewegungsmelder und Außenleuchten machen Wege, Treppen und Eingänge bei Dunkelheit besser sichtbar.
- Stufen und Kanten markieren: Höhenunterschiede, Treppenstufen und niedrige Mauern sollten gut erkennbar sein. Handläufe und Rampen bieten zusätzlichen Halt.
- Wege breit genug planen: Breite, hindernisfreie Wege und Rampen erleichtern das Gehen mit einem Rollator oder einer Gehhilfe. Auch Wendeflächen sollten ausreichend Platz bieten.
- Dornige Pflanzen mit Abstand setzen: Rosen, Brombeeren und andere stachelige Gewächse sollten nicht direkt an schmalen Wegen stehen.
- Hochbeete nutzen: Hochbeete erleichtern das Pflanzen, Gießen und Ernten, ohne dass sich Senioren tief bücken oder knien müssen. Die Höhe sollte zur eigenen Beweglichkeit passen.
- Sitzgelegenheiten einplanen: Eine stabile Gartenbank mit Armlehnen ermöglicht regelmäßige Pausen. Sie sollte auf einem ebenen, festen Untergrund stehen und möglichst im Schatten platziert sein.
- Schwere Arbeiten vermeiden: Leichte Gartengeräte, ergonomische Griffe, ein Rasenmähroboter und ein Gartenschlauch mit automatischer Aufrollfunktion erleichtern die Arbeit. Schwere Arbeiten sollten Angehörige oder ein Gartendienst erledigen.
- Auf pflegeleichte Pflanzen setzen: Senioren profitieren von robusten, langsam wachsenden Pflanzen, die wenig Schnitt und Pflege benötigen. Bodendecker können beispielsweise Unkraut reduzieren. So bleibt mehr Zeit, den Garten zu genießen, und anstrengende Arbeiten werden seltener nötig.
- Werkzeuge sicher verstauen: Gartenscheren, Harken und Spaten gehören nach Gebrauch an einen festen Aufbewahrungsort. Sie sollten nicht auf Wegen oder im Gras liegen bleiben.
- Wasserstellen absichern: Regentonnen sollten stabil stehen und abgedeckt sein. Auch Teiche und andere Wasserstellen benötigen eine sichere Gestaltung, insbesondere wenn die Beweglichkeit oder das Gleichgewicht eingeschränkt sind.

Wichtig: Auch für Notfälle vorsorgen
Selbst in einem gut gestalteten Garten kann es zu einem Unfall kommen – etwa beim Heckenschneiden, beim Gießen oder auf einem Spaziergang. „Deshalb tragen unsere Klienten im Garten auch gerne unser mobiles Notrufgerät derButler, das von der Pflegekasse bezuschusst wird. Damit können sie per Knopfdruck nach Hilfe rufen“, so Bussenius.
Ist jemand verletzt, alarmiert unsere Notrufzentrale einen Rettungswagen. Allerdings ist das in den allermeisten Fällen nicht nötig. Das ist etwa der Fall, wenn Senioren im Garten in folgenden Situationen auf den Knopf drücken:
- Sie kommen nach getaner Arbeit nicht mehr vom Boden hoch.
- Ihnen fehlt nach einem Sturz die Kraft zum Aufstehen.
- Sie leiden unter plötzlichem Schwindel und benötigen Unterstützung, um ins Haus zurückzugehen
In solchen nichtmedizinischen Notfällen kontaktiert die Zentrale die Angehörigen, um Hilfe zu organisieren. „Das Problem ist, dass nicht alle Senioren Angehörige in der Nähe haben oder diese nicht immer verfügbar sind“, sagt Karoline Bussenius.

Wie hilft eine Vor-Ort-Unterstützung?
Sie empfiehlt deshalb, zusätzlich zum Notrufgerät unsere Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist zu buchen. Dabei handelt es sich um eine persönliche Unterstützung vor Ort, wenn jemand allein nicht weiterkommt und keine medizinische Notfallversorgung erforderlich ist. ProVita Assist kostet monatlich 33 Euro, die Anzahl der Einsätze ist unbegrenzt.
Das Besondere bei ProVita Assist: Im Gegensatz zu anderen Anbietern leistet ProVita Assist nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern auch im Freien Hilfe. So sind Senioren auch im Garten jederzeit abgesichert, damit dieser im Alter der „Happy Place“ bleibt.
ProVita Assist,
Hausnotruf weiter gedacht.
Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.
✓ Jederzeit erreichbar
✓ Alle Einsätze inklusive
✓ Innerhalb von 45 Minuten vor Ort
✓ Sichere Schlüsselhinterlegung
Fazit: So wird der Garten zu einem sicheren Wohlfühlort
Viele Senioren sind bereit, Geld in einen gepflegten und sicheren Garten zu investieren. „Vielleicht, weil jeder den Garten sieht“, vermutet Pflegeberaterin Karoline Bussenius. Nicht selten erlebt sie, dass der Garten zwar in perfektem Zustand ist. „Dafür gibt es im Haus viele Stolperfallen, wie Teppiche, fehlende Haltegriffe oder eine Badewanne statt einer ebenerdigen Dusche.“
Sie wünscht sich deshalb, dass auch die Sicherheit im Haus nicht vernachlässigt wird – auch dafür gibt es Zuschüsse von der Pflegekasse. Was den Garten angeht, braucht es nicht unbedingt einen großen Umbau. Oft reichen Rampen, gute Beleuchtung, ebene Wege, stabile Sitzgelegenheiten und eine ergonomische Gestaltung, um das Sturzrisiko zu verringern und die Selbstständigkeit im Alter zu unterstützen.
Zusätzliche Sicherheit bieten mobile Notrufgeräte mit einer Vor-Ort-Hilfe wie ProVita Assist, die nicht nur in der Wohnung Unterstützung leistet. So haben Senioren stets die Gewissheit, dass jemand kommt, wenn sie plötzlich nicht mehr allein weiterkommen.
Gartenarbeit für Senioren: Häufige Fragen und Antworten
Wie mache ich meinen Garten seniorengerecht?
Ein seniorengerechter Garten sollte sicher, barrierearm und pflegeleicht sein. Ebenerdige, rutschfeste Wege, gute Beleuchtung und stabile Sitzgelegenheiten helfen, Stürze zu vermeiden. Hochbeete und ergonomische Gartengeräte erleichtern die Gartenarbeit, während robuste, pflegeleichte Pflanzen den Aufwand reduzieren. Wichtig ist außerdem, Stolperfallen wie Gartenschläuche oder herumliegende Werkzeuge zu beseitigen und für Notfälle ein mobiles Notrufgerät zu tragen.
Was kostet eine Stunde Gartenpflege?
Eine Stunde Gartenpflege kostet in Deutschland je nach Aufwand und Anbieter etwa 15 bis 25 Euro für einfache Gartenhilfe und 30 bis 55 Euro bei professionellen Gartenpflegediensten. Für aufwendige Arbeiten können die Kosten höher ausfallen. Anfahrt, Gartengeräte und die Entsorgung von Grünschnitt werden gegebenenfalls zusätzlich berechnet. Senioren mit Pflegegrad können das Pflegegeld grundsätzlich auch zur Bezahlung einer privaten Gartenhilfe nutzen. Eine Abrechnung über den Entlastungsbetrag von bis zu 131 Euro monatlich (Stand: 2026) ist dagegen nur bei anerkannten Angeboten und unter den geltenden Voraussetzungen möglich.
Was zählt zu leichter Gartenarbeit?
Leichte Gartenarbeit umfasst Tätigkeiten, die auch im höheren Alter möglichst ohne große körperliche Anstrengung erledigt werden können. Dazu gehören beispielsweise Blumen gießen, Unkraut in gut erreichbaren Beeten jäten, Kräuter ernten, verblühte Blumen entfernen oder Balkonpflanzen pflegen. Hochbeete und leichte Gartengeräte mit ergonomischen Griffen erleichtern die Arbeit zusätzlich. Senioren sollten auf längeres Bücken, schweres Heben und Arbeiten auf Leitern möglichst verzichten und regelmäßig Pausen einlegen.
Wie gestaltet man einen pflegeleichten Garten?
Ein pflegeleichter Garten lässt sich mit robusten, standortgerechten Pflanzen, langsam wachsenden Gehölzen und Bodendeckern gestalten, die das Unkrautwachstum reduzieren. Hochbeete erleichtern die Gartenarbeit, während automatische Bewässerungssysteme das Gießen übernehmen. Breite, ebene Wege und gut erreichbare Beete sorgen dafür, dass Senioren den Garten möglichst bequem und sicher nutzen können.
Warum sollte man auch im Garten ein Notrufgerät tragen?
Auch im eigenen Garten können Senioren stürzen, sich verletzen oder plötzlich gesundheitliche Probleme bekommen. Mit einem mobilen Notrufgerät können Sie auch im Garten oder auf einem Spaziergang Unterstützung anfordern. Ein Knopfdruck genügt, um Hilfe zu erhalten. Bei medizinischen Notfällen wird ein Rettungswagen alarmiert. Bei nichtmedizinischen Problemen werden – abhängig vom Abo – die Angehörigen oder die Mitarbeitenden von ProVita Assist kontaktiert. Wir empfehlen, die Vor-Ort-Hilfe ProVita Assist zu buchen. So können Sie Ihren Garten genießen und bleiben auch außerhalb Ihrer Wohnung rund um die Uhr abgesichert.
Funktioniert ProVita Assist auch, wenn ich nicht im Haus bin?
Ja, ProVita Assist ist auch unterwegs für Sie da, wenn Sie plötzlich Hilfe brauchen. Denn auch im Garten oder bei einem Spaziergang kann es passieren, dass man nicht mehr allein weiterkommt. Ein Knopfdruck auf Ihr mobiles Notrufgerät „derButler“ oder Ihre Notrufuhr genügt, und schon erhalten Sie vor Ort Unterstützung – schnell, zuverlässig und rund um die Uhr.
ProVita Assist,
Hausnotruf weiter gedacht.
Die schnelle Hilfe bei kleineren Notfällen – jederzeit, auch wenn Angehörige nicht erreichbar sind.
✓ Jederzeit erreichbar
✓ Alle Einsätze inklusive
✓ Innerhalb von 45 Minuten vor Ort
✓ Sichere Schlüsselhinterlegung